FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

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Welche Pinsel sind für Ölfarben geeignet?

Pinsel aus Schweineborsten sind die meist verwendete Pinsel für Ölfarben, obschon andere Bortsenarten für bestimmte Maltechniken eher benutzt werden. Wegen ihrer Steifheit können die Pinsel aus Schweineborsten eine große Menge an dickflüssige Farbe aufnehmen, doch ihren Pinselstrich ist zu ungenau für feine Detailarbeiten.

Pinsel aus Marder- und Stinktierborsten sind sehr praktisch für präzise Arbeiten und für das Auftragen von Firnis.

Pinsel aus synthetischen Fasern sind eine gute Alternativ für alle Techniken.

Was eignet sich für die Instandhaltung der Pinsel?

Eine gute Instandhaltung verlängert die Lebenszeit der Pinsel ein deutlich. Sie müssen regelmäßig während den verschiedenen Arbeitsvorgängen angefeuchtet und gewaschen werden um zu verhindern, dass die Farbe nicht am Pinsel austrocknet, vor allem bei Farben die schnell austrocknen und wasserfest werden (wie Acryl). Während der Verarbeitung können für Ölfarben geeignete Pinsel in Petroleumessenz.

Pinsel mit weichen Borsten dürfen Sie nicht kopfüber in einem Lösungsmittel aufbewahren, denn dies würde unwiederbringlich die Struktur der Borsten beschädigen.

Nach der Verarbeitung können Pinsel auf dieser Art und Weise gewaschen werden:

·      Trocknen Sie erstens den Pinsel mit einem Lappen. Entfernen Sie die übrige Farbe (zumal die übrige dickflüssige Farbe) indem Sie die Farbe von der Zwinge in Richtung Borsten rausdrücken.

·      Entfernen sie die übrige verdünnte Farbe in Wasser. Drücken Sie nicht auf die Bürsten, denn  che weiche Borsten können deswegen an der Zwinge beschädigt werden. Spülen Sie übrige Alkyd- und Ölfarbe in Petroleumessenz.

·      Waschen Sie dann vorsichtig den Pinsel in ihrer Handfläche mit einem nicht aggressiven Waschmittel und Wasser (idealerweise mit lauwarmem Wasser), bis dass der Schaum farblos ist. Drücken Sie nicht auf die Bürsten, denn manche weiche Borsten können deswegen an der Zwinge beschädigt werden.

·      Spülen Sie den Pinsel gründlich mit Wasser ab und schütteln Sie ihn aus.

Geben Sie dem Pinsel die ursprüngliche Form mit Hilfe Ihrer Finger und lassen Sie ihn mit den Borsten nach oben zeigend trocknen.

Nach einer Weile kann man die Acryltuben nicht mehr schließen, weil der Verschluss voller abgetrockneter Farbe ist. Wie kann man das verhindern?

Es ist sehr wichtig auf den Verschluss der Tuben zu achten während der Verwendung. Beim Ausdrücken der Farbe aus der Tube, können sie diese auf der Palette abstreifen und man kann leicht auf den Seiten der Tube drücken, sodass die Farbe in die Tube angesaugt wird. Wenn der Verschluss schmutzig ist, löst sich die Acrylfarbe sobald sie trocken ist; um die Verschlusskappe zu reinigen, können Sie diese in sehr warmes Wasser tauchen. Während diesem Prozess, schließen sie die Tube mit einem Stück Plastik.

Wozu dient ein Sikkativ?

Ein Sikkativ ist ein Trockenmittel der zum beschleunigten Trocknen von Ölfarben verwendet wird.

Können unbegrenzte Mengen an Sikkativ benutzt werden?

Eine falsche Verwendung von Sikkativ kann zu Probleme führen. Das Hinzufügen von Sikkativ beschleunigt nicht nur das Trocknen, sondern auch die Lebenszeit des Gemäldes. Um diese Probleme zu verhindern, soll nicht mehr als 2% Courtrai Sikkativ und nicht mehr als 10% Harlem Sikkativ benutzt werden. Grob gesehen, soll man so begrenzt wie möglich verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen einem hellen Courtrai Sikkativ und einem dunklen Harlem Sikkativ?

Das helle Sikkativ, auch Courtrai Sikkativ gennant, beschleunigt die Tiefentrocknung. Doch das dunkle Sikkativ, auch Harlem Sikkativ gennant, beschläunigt das Trocknen der Oberfläche. Das Courtrai Sikkativ hat im Vergleich zum Harlem Sikkativ eine metallische Zusammensetzung, das dunkle Sikkativ enthält einen kleinen Prozentsatz Öl und somit mehr Fett, und kann als Lösungsmittel für die schnellere Trocknung bezeichnet werden.

Wie und wann verwendet man ein Retuschierfirnis?

Beim Auftragen der Farbe, kann sich das Aussehen und die Wirkung der Farbe verändern: sie kann matter und weniger intensiv wirken. Dieses Phänomen ist unvermeidlich und entsteht bei der Kombination der Farben, des Typs und der Menge des Verdünners und die Saugfähigkeit der Unterlage. Die Menge an Öl variiert von Farbe zu Farbe, sowie die Menge an Verdünner. Enthält die Farbe jedoch relativ wenig Öl, wird die Farbe wärend dem Trocknen matter.

Dies führt zu Schwierigkeiten, weil der Farbton verfälscht wird. Beim Verwenden einer dünnen Schicht von Retuschierfirnis (sobald die Farbe beim Anfassen trocken ist), wird dieses Phänomen umgekehrt und die Farben wirken wieder strahlender und intensiver. Eine Schicht kann ungenügend sein, weshalb diesen Vorgang wiederholt werden kann (sobald die erste Schicht trocken ist). Der nach ein paar Stunden getrocknete Firnis bildet einen porösen Film an der die nächste Farbschicht besser haften kann. Wichtig ist der Retuschierfirnis in kleinen Mengen zu applizieren, da die  noch nicht völlig getrocknete Ölfarbe sich in das Lösungsmittel das der Firnis enthält lösen kann. Vorzugsweise mit der Spraydose anwenden.

Der Retuschierfirnis kann auch als provisorischer Abschlussfirnis benutzt werden, sodass das Gemälde seine Leuchtkraft behält und staubfrei bleibt. Da der Firnisschicht porös ist, verlängert sich der Trocknungsprozess auf einen längeren Zeitraum. Bei dieser Anwendung, ist es empfohlen, das Gemälde ein paar Monate trocknen zu lassen. Obwohl die Oberfläche beim Tasten vor diesem Zeitraum trocken ist, sind es die unteren Schichten sicherlich noch nicht. Das in dem Retuschierfirnis enthält Lösungsmittel dringt in den unteren Schichten ein und lässt das noch nicht trockene Öl an die Oberfläche steigen. In solch einem Fall können Unebenheiten auftauchen; der Schmutz und Staub bleiben am Gemälde haften.

Nach abgeschlossener Trocknung der Farbe kann ein endgültiger Firnis auf den Retuschierfirnis aufgetragen werden.

Was ist ein Zwischenfirnis?

Der Retuschierfirnis wird auch Zwischenfirnis genannt. Dieser wird verwendet um wieder über eine trockene Schicht malen zu können. Er macht das Retuchieren einer Farbzone möglich.

Ist es notwendig ein mit Ölfarben bemaltes Gemälde zu firnissen?

Es ist wichtig das Gemälde vor Schmutz und Staub geschützt zu halten. Man kann bei einem gefirnissten Gemälde die Firnisschicht, an der sich der Schmutz und Staub abgesetzt hat, entfernen, ohne die Farbe zu beschädigen. Um die Fortdauer des Farbfilmes zu gewährleisten, kann das Gemälde nur gefirnisst werden wenn die Farbe voll und ganz trocken ist.

Kann man mehrere Firnisse miteinander vermischen?

d einen schimmernden Firnis der gleichen Art miteinander zu vermischen in jeder beliebigen Menge, um den erwünschten Glänzgrad zu erreichen.

Um ein mattes Ergebnis zu erzielen soll der matierende Firnis ausschließlich in eine Richtung aufgetragen werden.

Was ist der Damar-Firnis?

Der Damar-Firnis erlangt man durch Auflösung von natürlichem Baumharz in Terpentinöl. Unter allen traditionellen Firnissen, ist der Damar-Firnis der am meist benutzten Firnis und auch fast der einzige. Nach dem Trockenen, wird die Firnisschicht gelblich und empfindlich mit der Zeit. Dies hat als Vorteil, dass der Firnis nach vielen Jahren einfach zu entfernen ist.

Wie lange muss man ein Gemälde trocknen lassen bevor ein Abschlussfirnis appliziert werden kann?

Ölfarben sind Farben die durch eine chemisch Reaktion (durch die Oxydation) trocknen; die Moleküle sammeln sich und bilden Ketten. Die chemische Trocknung des Leinenöls dauert wesentlich länger als die physikalische Trocknung. Je nach der Schichtdicke und Pigmentzusammensetzung, dauert der Trocknungsprozess des Farbfilms zwischen einer und sechs Wochen bis dieser beim Anfassen trocken wirkt.

Die vollständige Trocknung dieses Farbfilms dauert zwischen sechs Monate und einem Jahr, sogar vielleicht mehrere Jahre wenn die Farbschichten zu dick sind. Nach diesem Prozess, hört die Absorption des Sauerstoffs nicht auf; nun fängt der Alterungsprozess an. Wir empfehlen Ihnen, das Gemälde mit einer Abschlussfirnisschicht zu überdecken. Die Absorption des Sauerstoffs und dadurch auch der Alterungsprozess ist verlangsamt.

Es ist wichtig das Gemälde vor Schmutz und Staub geschützt zu halten. Man kann bei einem gefirnissten Gemälde die Firnisschicht, an der sich der Schmutz und Staub abgesetzt hat, entfernen, ohne die Farbe zu beschädigen. Um die Fortdauer des Farbfilmes zu gewährleisten, kann das Gemälde nur gefirnisst werden wenn die Farbe voll und ganz trocken ist.

Wie kann man eine alte Firnisschicht entfernen?

Wir empfehlen Ihnen sich an einen professionellen Restaurator zu wenden.

Ist ein provisorischer Firnis notwendig für ein Ölgemälde?

Nein, es ist nicht vonnöten, doch es ist empfohlen wenn das Gemälde Glanzunterschiede aufweist und wenn es vor der Anwendung von einem Abschlussfirnis ausgestellt wird. Außerdem ist es vor Schmutz und Staub geschützt.

Aus welchem Grund scheint mein Ölgemälde noch nicht trocken zu sein, sodass Schmutz anhaftet und weshalb erscheinen Unebenheiten bei Anwendung von einem provisorischen Abschlussfirnis?

Der am meisten gemachten Fehler ist, dass eine zu grosse Menge an Firnis zu schnell appliziert wird. Das in dem Firnis enthaltene Lösungsmittel löst noch teilweise das Öl aus der Farbe, wenn diese nur beim Anfassen trocken ist, sodass eine kleberige Schicht entsteht.

Da dies nicht das erwünschte Resultat ist, empfehlen wir Ihnen ein paar Monate zu warten, bis dass die Farbe einigermaßen vollständig getrocknet ist, bevor sie den Firnis verwenden. Es ist vor allem sehr wichtig, Retuschierfirnis in geringen Mengen anzuwenden, da eine zu grosse Menge an Lösungsmittel zu Problemen führen kann. Außerdem sind nur dünne Schichten ausreichend porös für eine gute Haftung der nächsten Farbschichten.

Hat Acrylfirnis die gleichen Merkmale wie Firnis das für Ölfarben geignet ist?

Acrylfirnis ist in der Tat ein Abschlussfirnis, doch er hat nicht die gleichen Eigenschaften wie ein Gemäldefirnis. Acrylfirnis ist eine Lösung von Acrylatharz in Petroleumessenz, wohingegen Gemäldefirnis eine Lösung von Cyclohexanonarz in Terepentinessenz (für Spraydosen jedoch in Petroleumessenz) ist. Beide Harztypen werden nicht gelblich.

Akrylfirnis bildet einen elastischeren Film als der Gemäldefirnis. Dies ist eine sehr wichtige Eigenschaft für Akrylfarben, da sie ebenfalls einen elastischen Film bilden.

Vor der Verwendung eines endgültigen Firnisses, muss eine dünne Ölfarbschicht mindestens sechs Monate, eine normale Schicht mindestens ein Jahr und eine dicke Schicht mehrere Jahre trocknen. Wenn ein trockenes Gemälde viel Öl enthält, empfehlen wir Ihnen es vor der Anwendung vom Firnis noch mit Petroleumessenz abzuwischen.

Der Inhalt der Gemäldefirnisflasche hat einen flockigen Aspekt. Was ist der Grund und kann ich es noch immer benutzen?

Der mattierende Wirkstoff des Gemäldefirnisses besteht aus Wachs, das in dem Lösungsmittel gelöst wurde. Bei niedriger Temperatur kann dieses Mittel einen flockigen Aspekt aufweisen. Durch die Erwärmung des Firnisses (in einem Wasserbad oder unter einem warmen Wasserstrahl) löst sich der mattierende Wirkstoff wieder gleichmäßig.

Kann man ein mit Acryl angefangenes Gemälde mit Ölfarben beenden?

Eine dicke Acrylfarbschicht ist nicht genügend porös, weshalb es für die Ölfarbe schwer wird anzuhaften. Doch es gibt eine Lösung dazu:

1. Verdünnen Sie die Acrylfarbe mit Wasser und wenden Sie diese in einer dünnen Grundierschicht auf der Unterlage die schon mit einer universellen Appretur beschtrichen worden ist. Mit „universelle Appretur“ ist eine Appretur gemeint an welcher sowohl Ölfarben als auch in Wasser lösbare Farben haften können. So gibt es eine kleinere Menge an Acrylatharz pro gemalte Fläche. Nach der Wasserverdunstung ist der Farbfilm genügend porös für die Ölfarben.

2. Verwenden Sie für die Grundierschicht Gesso anstatt weiße Acrylfarbe. Jede Farbe soll mit genügend Gesso gemischt werden, sodass sie Farbe gut haftet. Gesso ist ebenfalls ein reines Acrylat, aber so vorbereitet und angelegt, dass die Ölfarben haften können.

Man sagt, dass man mit Ölfarben „fett auf mager“ malen muss, aber was soll das bedeuten?

Diese Maltechnik wird verwendet wenn das Gemälde aus aufeinanderfolgenden Schichten besteht. Man kann erst eine Farbschicht auftragen, sobald die vorige Schicht so trocken ist, dass sie sich nicht auflöst. Beim Gebrauch verschiedener Lösungsmitteln muss man die präzisen Anweisungen respektieren aufgrund der Haftfestigkeit und der Dauerhaftigkeit.

Ölfarbe haftet indem sie sich an einer porösen Unterlage befestigt. Das Öl dehnt sozusagen „kleine Haken“ aus, an denen sich der Farbfilm nach dem Trocknen festhält. Eine Schicht aus reiner Ölfarbe die man trocknen lässt ist nicht genügend porös für die nächste Farbschicht. Die erste Farbschicht soll in Petroleum- oder Terepentinessenz gelöst werden. Diese Substanzen lösen das in der Farbe enthaltene Öl, was ermöglicht eine umfangreichere Fläche mit der gleichen Menge an Farbe zu malen. Das Lösungsmittel verdunstet und infolge dessen wird diese Schicht wieder porös. Doch nach diesem Prozess ist zu wenig Öl pro gemalter Fläche, sodass sich kein resistenter Film bilden kann; der Film ist „mager“ und nicht sehr resistent. Die zweite Schicht wird dieses Problem lösen.

Wenn die erste Schicht genügend trocken ist, kann man die zweite Schicht auflegen, die mit Hilfe eines Malmittels gelöst wird. Ein gutes Malmittel besteht aus drei Substanzen: Öl, Harz und Lösungsmittel. Das hinzugefügte Öl „ernährt“ die erste magere Farbschicht indem es durch die Verdunstung des Lösungsmittels die Poren auffüllt. Außerdem haftet diese zweite Schicht gut an der darunterliegenden Schicht. Die Verdunstung des in der zweiten Schicht enthaltene Petroleumessenz bringt wieder die Bildung von Poren mit sich, die ihrerseits die Haftung der nächsten Schicht begünstigen. Das Harz verstärkt den Farbfilm.

Wenn man zunächst eine dritte Schicht auflegt, braucht man ein noch fettigeres Mittel, sodass die darunterliegenden Schichten ernährt und verstärkt werden. Wenn diese Schicht die letzte ist, verwendet man meistens eine Lasur.

Es gibt verschiedene Lasurmittel: Das Alkydmedium, venezianischer Terepentin und polymerisiertes Leinöl. Diese Mittel sind fettiger als Malmittel und malen ohne eine Malspur zu hinterlassen.

Was bedeutet „alla prima“ malen?

„Alla prima“ malen bedeutet, dass man „nass auf nass“ malt. Bei dieser Methode werden die Farben sowohl auf der Palette, als auch auf dem Gemälde vermischt. Es ist also wichtig schnell zu malen. Die Farbe darf nicht trocken sein bevor man mit dem Malen fertig ist. Bei dieser Technik kann die Farbe immer mit dem gleichen Lösungsmittel gelöst werden, oder rein verwendet werden. Wenn man einen Verdünnungsmittel verwendet, erreicht man ein dauerhaftes Resultat mit einem guten Malmittel.

Wie lange muss eine Farbschicht trocknen bevor man eine andere Schicht auflegt?

Wenn man mit aufeinanderfolgenden Schichten arbeitet, ist es im Prinzip möglich eine nächste Schicht aufzulegen, wenn die darunterliegende Schicht ausreichend trocken ist und sich nicht mehr auflöst. Man kann aber feststellen, dass es einen kritischen Zeitraum gibt, während dem die Haftung der nächsten Schicht unzureichend ist. Wenn das Gemälde Unebenheiten aufweist, gibt es kein Problem. Doch sobald die Farbe beim Tasten richtig trocken ist, fängt der betreffende kritische Zeitraum an und es ist dann besser noch mindestens eine Woche zu warten.

Wie kann man das Trocknen eines Ölgemälde beschleunigen?

Ölfarben trocknen bei der Berührung von Sauerstoff und Licht. Um diesen Prozess zu begünstigen brauchen die Farben eine ausreichende Belüftung und genügend Licht. Man kann außerdem das Trocknen durch die Hinzufügung von einem Sikkativ oder von einem Trockenmittel beschleunigen.

Warum bilden dicke Schichten von verschiedenen Farben (wie krapprote Lack und Kobalt) Falten? Kann man diese verhindern?

Die sogenannte „Verbrennung“ der Farbe ist ein Vorgang bei Überdichten von verschiedenen Farben erscheinen. Dieses Phänomen hängt mit dem Pigmenttypen und mit der Zusammensetzung der Farbe.

Kurzgesagt funktioniert dieser Vorgang folgendermaßen. Die Farbe trocknet bei der Berührung von Sauerstoff und Licht. Es ist also logisch, dass die Oberfläche der Farbe direkt in Berührung mit beiden Elementen kommt, während das Innere nicht so einfach zu erreichen ist. Man unterscheidet also zwei Trocknungsarten: die Oberflächentrocknung und die Tiefentrocknung. Im Idealfall sollten beide Trocknungsarten gleichzeitig ablaufen, aber meistens trocknet die Oberfläche schneller und bildet einen Film der das Licht und den Sauerstoff verhindert in die Schicht einzudringen. Je nach der Zusammenstellung der Farbe, wenn dieser Film sich schnell bildet und sehr fest wird, entstehen Spannungsunterschiede zwischen dem dichten Film und der darunterliegenden feuchten Farbschicht. Während dem Trocknen, dehnt sich der Film an der Oberfläche aus, wohingegen der Volumen des darunterliegenden Farbe nicht ändert. Da der Film und die feuchte Farbe ein Ganzes bilden, ist der Film während dieser Ausdehnung zurückgehalten  und bildet Falten.

Dieses Phänomen kann verhindert werden wenn man die Farbe mit einer Strukturpaste vermischt. Eine Strukturpaste ist eine farblose Ölfarbe die im Prinzip in jeder beliebiger Proportion mit Farben vermischt werden kann. Um die Verbrennung der Farbe zu vermeiden muss die Farbe 1:1 vermischt werden. Die Farbe und die Konsistenz der Farbe ändern nicht, aber der Sauerstoff kann nun einfacher in die Farbschicht eindringen.

Was ist der Unterschied zwischen gereinigtem Leinöl und gebleichtem Leinöl

Gebleichtes Leinöl unterscheidet sich nur von gereinigtem Leinöl wegen seiner Farbe. Da die Farbe des Leinöls bei Zimmertemperatur reagiert, verschwimmt mit der Zeit der Farbunterschied zwischen beide Leinöle.

Was ist polymerisiertes Leinöl und wozu ist es nötig?

Man erhält polymerisiertes Leinöl durch Erhitzung von Leinöl ohne Hinzufügung von Sauerstoff. Es entsteht keine Oxydation. Das Öl wird dichter, weil die Moleküle sich sammeln (Polymerisation). Nun ist es ungefähr so dickflüssig wie Honig und kann in Petroleum- oder Terepentinessenz gelöst werden; es bildet einen dehnbareren Film als übliches Leinöl. Polymerisiertes Leinöl, nach altem Brauch als Lasurmittel verwendet, dient heutzutage vor allem als Zutat für die Herstellung von Mitteln. Da es ein sehr fettiges Öl ist, wird es eher für die letzten Farbschichten verwendet. Es wird appliziert um die „Verbrennung“ der Farbe zu vermeiden und um den Glanz der Farbe zu betonen. Der einzige Nachteil ist, dass das Trocknen der Farbe länger dauert.

Was ist gekochtes Leinöl und wozu ist es nötig?

Das Kochen des Leinöls findet statt mit einer Hinzufügung von Sikkativen; das fertig gekochte Öl kann dann für die Vorbereitung von Mal- oder Trocknungsmitteln benutzt werden. Wenn man dieses Öl rein oder als Zutat für ein Mittel das man selbst vorbereitet, soll man nie zusätzliche Sikkative hinzufügen, sodass man der Dauerhaftigkeit des Films nicht schadet.

Wann kann man Mohnöl verwenden?

Mohnöl ist im Vergleich zu Leinöl heller, trocknet langsamer und reduziert die Gefahr der Verbrennung der Farbe. Durch seine Eigenschaften ist es möglich ein Mohnölmittel anzuwenden das man selbst angefertigt hat in Verbindung mit hellen Farben nach der „Alla prima“-Technik. Doch Mohnöl bildet einen weniger resistenten Film als Leinöl und wenn man es für die ersten Schichten anwendet, können Haftungsprobleme für die nächsten Schichten auftauchen. Wenn Sie mit aufeinanderfolgenden Schichten arbeiten, empfehlen wir Ihnen Mohnöl nur für die letzte Schicht zu verwenden.

Was ist Strukturpaste und wie verwendet man dieses Mittel?

Die Strukturpaste ist eine farblose Ölfarbe. Dieses Mittel kann in jeder beliebiger Proportion mit Ölfarben vermischt werden, ohne dass die Farbe und Konsistenz der Farbe ändert.

Diese Paste kann verwendet werden um die „Verbrennungen“ von verschiedenen Farben in Überdichten. Es reicht die Farbe und die Paste 1:1 zu vermischen.

Die Strukturpaste wird nicht gelblich und verlängert die Lebenszeit des Farbfilms. Die Farbe wird ein wenig matter und trocknet ein wenig schneller.

Wozu dient ein Malmittel?

Man verwendet Malmittel um mehrere Eigenschaften der Farbe zu verändern und somit die Farbe dem jeweiligen Nutzen anzupassen. Es handelt sich um die Konsistenz, um den Glanz, um die Fettigkeit, um die Trocknungszeit, um die Transparenz und um die Lebenszeit des Farbfilms.

Wann benutzt man ein Malmittel?

Der Gebrauch von einem Malmittel hängt von der Maltechnik ab. Bei Ölfarben, gibt es im Prinzip zwei Techniken: Die „alla prima“-Technik und die „aufeinanderfolgende Schichten“-Technik.

„Alla prima“ malen bedeutet, dass man „nass auf nass“ malt. Bei dieser Methode werden die Farben sowohl auf der Palette, als auch auf dem Gemälde vermischt. Es ist also wichtig schnell zu malen. Die Farbe darf nicht trocken sein bevor man mit dem Malen fertig ist. Bei dieser Technik kann die Farbe immer mit dem gleichen (Lösungs)mittel gelöst werden, oder rein verwendet werden.

Im Falle der „aufeinanderfolgende Schichten“-Technik, besteht das Gemälde aus mehreren Schichten. Man kann erst eine Farbschicht auftragen, sobald die vorige Schicht so trocken ist, dass sie sich nicht auflöst. Beim Gebrauch verschiedener Lösungsmitteln muss man die präzisen Anweisungen respektieren aufgrund der Haftfestigkeit und der Dauerhaftigkeit. Ölfarbe haftet indem sie sich an einer porösen Unterlage befestigt.

Bei der „aufeinanderfolgende Schichten“-Technik, muss man „fett auf mager“ auftragen. Das bedeutet, dass die Schichten immer dehnbarer werden im Vergleich zu den unteren Schichten. Für die erste Schicht, wird die Ölfarbe in Petroleum- oder in Terpentinessenz verdünnt. Da die Farbe verdünnt wurde, enthält die Schicht relativ wenig Öl. Man sagt, dass der Film „mager“ ist.

Wenn die erste Schicht genügend trocken ist, kann man die zweite Schicht auflegen, die mit Hilfe eines Malmittels gelöst wird. Ein gutes Malmittel besteht aus drei Substanzen: Öl, Harz und Lösungsmittel. Das hinzugefügte Öl „ernährt“ die erste magere Farbschicht indem es durch die Verdunstung des Lösungsmittels die Poren auffüllt. Außerdem haftet diese zweite Schicht gut an der darunterliegenden Schicht. Die Verdunstung des in der zweiten Schicht enthaltene Petroleumessenz bringt wieder die Bildung von Poren mit sich, die ihrerseits die Haftung der nächsten Schicht begünstigen. Das Harz verstärkt den Farbfilm.

Wenn man zunächst eine dritte Schicht auflegt, braucht man ein noch fettigeres Mittel, sodass die darunterliegenden Schichten ernährt und verstärkt werden.

Man verwendet zuletzt meistens eine Lasur. Es gibt verschiedene Lasurmittel: Das Alkydmedium, venezianer Terpentin und polymerisiertes Leinöl. Diese Mittel sind fettiger als Malmittel und malen ohne eine Malspur zu hinterlassen.

Wie benutzt man ein Alkydmedium?

Das Alkydmedium kann als Mal- oder Lasurmittel benutzt werden. Wenn man es als Malmittel anwendet, ist es wichtig „fett auf mager“ zu malen. Das Alkydmedium ist sehr fettig. Um es weniger fettig zu machen, kann man Petroleum- oder Terpentinessenz hinzufügen. Bei der letzten Schicht und bei der Lasur kann dass Alkydmedium rein verwendet werden. Es wir zunächst gelblich, braucht weniger Zeit um zu trocknen und verlängert die Lebenszeit des Farbfilms. Es bessert außerdem den Glanz der Farbe leicht auf und mildert die Malspuren.

Was ist venezianischer Terpentin und wann verwendet man ihn?

Dieses traditionelle Lasurmittel ist beliebt, weil es einen progressiven und positiven Einfluss auf die Farbabstufungen hat. Obwohl es die Lebenszeit des Farbfilms nicht verlängert, steigert es die Dünnflüssigkeit und den Glanz der Farbe; es verkürzt die Trocknungszeit, wird leicht gelblich un kann in Terpentin- oder Petroleumessenz gelöst werden. Dieses Medium soll nur für die letzten Schichten verwendet werden.

Wann verwendet man Lasurmittel?

Das Lasurmittel ersetzt heutzutage die traditionelle Lasurmittel, wie das polymerisierte Leinöl oder den venezianischen Terpentin. Der Unterschied zeigt sich hauptsächlich in der verlängerte Lebenszeit des Farbfilms und in der Abwesenheit von Gelbfärbung. Dieses Medium unterstreicht die Dünnflüssigkeit und den Glanz der Farbe; es wirkt jedoch nicht auf die Trocknungszeit und kann in Petroleum- oder Terpentinessenz gelöst werden. Lasurmittel soll nur für die letzten Schichten verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Petroleumessenz und Terpentinessenz?

Berichtigtes Terpentinessenz ist ein unreinheitfreies Mittel, jedoch behält es die physikalische Kennzeichen des ursprünglichen Öls.

Obwohl das Terpentinessenz ein natürlisches Mittel ist und sein harziger Geruch vielen Leute gefällt, ist es viel schädlicher als Petroleumessenz. Seine Wirkung (Auflösungfähigkeit von Fett) ist ebenfalls stärker.

Petroleumessenz gewinnt durch die Destillation von Petroleum zurück und ist sehr rein, zu 100% flüchtig und geruchlos. Es ist weniger schädlich und billiger als Terpentinessenz und wird viel beim Putzen der Werkzeuge verwendet. Seine Wirkung (Auflösungfähigkeit von Fett) ist nicht so stark als das Terpentinessenz, doch genügend stark um die Farbe aufzulösen und Werkzeuge zu reinigen.

Womit kann man Ölfarben verdünnen?

Ölfarben können sehr gut mit Petroleumessenz oder Terpentinessenz verdünnt werden.

Kann man das Modeling Paste als Grundierung anwenden bevor man mit Ölfarben arbeitet?

Das Modeling Paste ist eine Art sehr dichtes Gesso, das ermöglicht einen mit Relief Untergrund für Acryl- und Ölfarben zu realisieren.

Kann man Ölfarben auf Metall auflegen?

Da weder Öl-, noch Acrylfarben (infolgedessen noch Gesso) gut an Metall anhaften, muss die metallische Unterlage erstens mit einem für Metall geeigneten Primer behandelt werden. Es handelt um ein Industriemittel das man in einem auf Farben spezialisierten Geschäft finden kann.

Sobald die Primerschicht trocken ist, soll die Fläche leicht geschleift werden. Wenn das Metall noch immer sichtbar ist, legen Sie eine zweite Primerschicht auf, lassen Sie sie trocknen und schleifen Sie die Fläche wieder leicht. Um eine optimale Anhaftung der Farbe zu resultieren, legen Sie eine Gessoschicht.

Welche Bedinungen muss eine Unterlage erfüllen um mit Ölfarben bemalt zu werden?

Man kann im Prinzip Papier, Karton, Holz, Baumwolle, Leinen, usw. als Unterlage für Ölfarben verwenden, unter der Bedingung, dass diese Materialien im Voraus behandelt worden sind. Eine unbehandelte Unterlage saugt im wahrsten Sinn des Wortes das in der Farbe enthaltene Öl und wird davon angegriffen. Des Weiteren verliert die Farbe ein Teil des Öls, sodass sie die Pigmente nicht umhüllen und keinen Film bilden kann.

Damit die Farbe gut an der Unterlage haftet, soll diese mit Hilfe von einem porösen Mittel behandelt werden. Das Öl dringt in die Poren ein und einmal trocken, spielt es die Rolle von „Anker“; nun kann der Farbfilm gut an der Unterlage haften und das Öl dringt nicht in die Unterlage ein. Man appliziert dann eine poröse Appreturschicht an der das Öl wieder haften kann.

Wie kann ich verhindern, dass der auf ein Acrylgemälde aufgelegte Firnis anfängt zu perlen?

Wenn man Firnis auflegt, kann dieser perlen wenn die Farbschicht zu eingezwängt ist. Sobald dieses Phänomen vorkommt, soll der noch feuchte Firnis sofort mit Petroleumessenz entfernt werden. Um zu vermeiden, dass dies sich wiederholt, muss man die Farbschicht „aufmachen“, indem man das Gemälde zuvor mit Petroleumessenz aufwischt.

Weshalb hat sich eine weiße Ablagerung im am Grunde der Acrylfirnisflasche gebildet? Kann ich den Firnis weiterhin verwenden?

Das in dem matten Acrylfirnis enthaltene mattierende Mittel besteht aus Silikat, vergleichbar mit sehr fein pulverisiertem Glas. Wenn man den Firnis lange nicht mehr benutzt, setzt sich das mattierende Mittel im Firnis ab. Der Firnis soll vor dem Gebrauch gut geschüttelt werden, sodass dieses mattierende Mittel sich gleichmäßig verteilt.

Welchen Firnis kann ich bei Acrylfarben verwenden?

Der Acrylfirnis wurde speziell entwickelt um ein Acrylgemälde dauerhaft fertigzustellen. Dieser Firnis besteht aus Acrylharz das in Petroleumessenz oder Terpentinöl gelöst wurde. Er ist in zwei Arten erhältlich: glänzend und matt, einmal trocken, bildet er einen elastischen Film. Der matte Acrylfirnis enthält ein aus Silikat bestehende mattierendes Mittel und er muss vor seiner Verwendung gut geschüttelt werden. Um eine gute Anhaftung zu erhalten, empfehlen wir Ihnen das mit Acryl bemalte Gemälde mit einem Lappen aufzuwischen, der mit Petroleumessenz vollgesaugt ist bevor Sie den Firnis auflegen.

Kann man Firnisse vermischen?

Der matte und glänzende Firnis sind in allen Verhältnissen mischbar bis zum erwünschten Glanzgrad. Wenn man einen aus mattierendem Mittel bestehenden Firnis verwendet, muss man ihn schlussendlich in einer Richtung applizieren, sodass man eine gleichmäßige Dumpfheit erhält.

Brauch man für eine Lasur aus Acrylfarben ein Medium oder brauch man nur Wasser?

Man erhält das schönste Resultat mit einem glänzenden Acrylmalmittel für Lasuren aus Acrylfarben. Wenn man es mit Wasser verdünnt, enthält es weniger Bindemittel pro bemalter Fläche und die Farbe wird matter.

Wenn man das Mittel mit einem glänzenden Medium verdünnt, fügt man Bindemittel dazu; die Farbe wird glänzender und scheint leuchtender. Wenn man das Mittel unvorstellbar verdünnen will, empfehlen wir Ihnen Acrylmalmedium anzuwenden anstatt Wasser, denn zu viel Wasser kann das Farbpigment vom Bindemittel trennen.

Welche Menge an Medium (Gel) kann der Farbe hinzufügt werden?

Acrylmalmittel, Gelmittel und (Ultra) Gel Verdickungsmittel können alle unbegrenzt hinzugefügt werden.

Kann man Acrylfarben und Ölpastelle kombinieren?

Einer der Nachteile der Acrylfarben ist das diese nicht an einer fettigen Unterlage haften, also auch nicht an Ölpastellen. Man kann jedoch ohne Problem mit Ölpastellen auf Acrylfarben malen. Bitte beachten Sie, dass Ölpastelle beim Anfassen keinen waschechten Film bilden. Wenn ein mit dieser Technik entworfenes Gemälde mit Glas geschützt wird, bleibt es empfindlich. Um dieser Sache abzuhelfen, soll das Gemälde (oder mindestens die mit Ölpastellen bemalten Flächen) mit einem für Ölfarben geeignete Firnis beschützt werden. Der Firnis wird wasserfest und hält die Ölpastelle vor Schmutzt und Flecken fern. Er haftet auch sehr gut an Acrylfarben.

Achtung: Der für Ölpastellen geeignete Firnis darf in diesem Fall nicht als Abschlussfirniss verwendet werden. Im Falle einer möglichen Restaurierung zu einem späteren Zeitpunkt, kann der Film nicht abgenommen werden ohne den mit Ölpastellen bemalten Untergrund zu beschädigen. Anderweitig kann ein aus Wasser bestehender Abschlussfirnis einen langen, weißen Schleier bilden. Sobald die Ölpastelle geschützt sind, muss schlussendlich ein aus Lösungsmittel bestehender Abschlussfirnis aufgelegt werden.

Warum werden die Acrylfarben beim Trocknen dunkler?

Das Bindungsmittel der Acrylfarben sowie Acrylmalmittel bestehen aus Acrylatharzpartikeln die in Wasser zerstreut sind. Solange das Bindemittel Wasser enthält ist es weiß. Nach dem Trocknen, wenn das ganze Wasser verdunstet ist, bilden die im Bindemittel enthaltene Akrylatpartikeln einen farblosen Film und das Weiße verschwindet. Dies erklärt warum dunkler werden wenn sie trocknen. Die mit einem Medium gemischte Farbe wird nach dem Trocknen aufhellen; nun hat sie den gleichen Farbton als die pure ungetrocknete Farbe.

Weshalb verschwindet die Pinselführung nach dem Trocknen?

Das Bindemittel der Acrylfarbe besteht aus Acrylatharzpartikeln die im Wasser zerstreut sind. Während der Trocknung verdunstet das Wasser und das Volumen der Farbschicht nimmt ab.

Wie erhält man eine ausgeprägtere Pinselführung in einem mit Acryl bemalten Gemälde?

Die Hinzufügung von Gelmittel ermöglicht der Farbe eine deutlichere Struktur und Pinselführung zu geben. Das Gel Dickungsmittel betont den Pinselstrich noch mehr; das Ultra Gel Dickungsmittel erzielt man eine sehr ausgeprägte Struktur und man kann sehr dichte Schichten auflegen.

Kann man Acryl auch mit einem Aerograf auflegen?

Ja, die Farben müssen zuvor auf jeden Fall verdünnt werden, sodass ihre Viskosität für den Aerograf geeignet sind.

Wie kann man Materialien wie Sand, Holz, Papier, usw. am besten einem Gemälde einverleiben?

Dank der starken Haftungsfähigkeit der Bindemittel der Acrylfarben und verschieden Gelmitteln, sind diese der Verarbeitung der Materialien, die man gerne lange behalten möchte, sehr angemessen. Für eine gute Haftung müssen diese Bedingungen erfüllt sein: Die Oberfläche der Materialien müssen fettfrei sein und sie muss leicht porös sein. Der am dauerhaften Resultat erhält man wenn die Materialien völlig mit Farbe oder Gel bedeckt sind. Dies gilt insbesondere für wenig poröse Materialien wie Sand, Steine, Glas, usw. Wenn man die Farbe des Materials behalten möchte, muss ein Gelmittel verwendet werden.

Kann man mit Acrylfarbe auf Ölfarben malen?

Nein, denn die Ölfarbe ist zu fettig. Dies wäre keine gute Unterlage für Acryl.

Kann die kurze Trocknungszeit des Acryls verlängert werden damit man mit der „alla prima“-Technik malen kann?

Der Acrylverzögerer kann der Farbe hinzugefügt werden (maximal 5%) um die Trocknungszeit um 20% zu verlängern.

Welche sind die am besten geeigneten Pinsel für Acrylfarben?

Die starren Borstenpinsel sind die am meisten verwendeten Pinsel für Acrylfarben. Schweineborsten können viele dickflüssige Farbe einziehen, doch ihre Pinselführung ist zu ungenau für feine Details. Außerdem verlieren Schweinborsten ihre Biegsamkeit wenn man sie mit Wasser anwendet.

Die Pinsel aus Kunstfaser sind wasserunempfindlich und sind ebenfalls für dickflüssige Farbe, aber auch für stark verdünnte Farbe und für feine Details geeignet.

Die Acrylpinsel besitzen einen langen Pinselstiel, sodass der Maler genügend Abstand hat während der Anwendung.

Wann kann man ein Akrylmittel verwenden?

Ein Medium dient zur Modifizierung der Eigenschaft der Farbe wie der Glanz, die Dichte, die Trocknungszeit, die Durchsichtigkeit und die Dauerhaftigkeit. Um die Farbe extrem zu verdünnen, empfehlen wir Ihnen es mit Acrylmittel und nicht mit Wasser zu tun. Das übermäßige Hinzufügen von Wasser kann die in der Farbe enthaltenen Pigmente vom Bindemittel trennen; die unbeschützten Pigmente verblassen auf dem Gemälde.

Die Acrylmittel sind weiß, in welchem Maß beeinflusst dies die Farbgebung?

Das Bindungsmittel der Acrylfarben sowie Acrymalmittel bestehen aus Acrylatharzpartikeln die in Wasser zerstreut sind. Solange das Bindemittel Wasser enthält ist es weiß. Nach dem Trocknen, wenn das ganze Wasser verdunstet ist, bilden die im Bindemittel enthaltene Acrylatpartikeln einen farblosen Film und das Weiße verschwindet. Dies erklärt warum dunkler werden wenn sie trocknen. Die mit einem Medium gemischte Farbe wird nach dem Trocknen aufhellen; nun hat sie den gleichen Farbton als die pure ungetrocknete Farbe.

Wann kann man ein Gelmedium verwenden?

Die Hinzufügung von Gelmittel ermöglicht der Farbe eine deutlichere Struktur und Pinselführung zu geben. Das Gel Dickungsmittel betont den Pinselstrich noch mehr; das Ultra Gel Dickungsmittel erzielt man eine sehr ausgeprägte Struktur und man kann sehr sehr dichte Schichten auflegen.

Alle Gelmittel, pur oder mit Farbe gemischt, können, dank ihrer guten Haftung, für die Einverleibung von Sand, Sägemehl, Papier, Holz, Stein, usw. im Gemälde.

Kann man Gelmittel als Kleber verwenden?

Alle Gelmittel, pur oder mit Farbe gemischt, können, dank ihrer guten Haftung, für die Einverleibung von Sand, Sägemehl, Papier, Holz, Stein, usw. im Gemälde.

Kann man Gesso mit Acryl färben?

Gesso kann in allen Maßen mit Acryl gefärbt werden um eine Unterlage zu erstellen auf dem man Acrylfarben auflegen kann.

Muss das Modeling Paste vor der Farbschicht aufgelegt werden oder kann man es mit der Farbe vermischen?

Das Modeling Paste ist eine Art dickflüssiges Gesso. Diese Paste kann man vor der Farbschicht auflegen um Relief hervorzuheben, doch es kann auch mit Acrylfarbe in allen Maßen vermischt werden. Wenn diese Paste pur auf einem biegsamen Untergrund angewendet wird, empfehlen wir Ihnen ungefähr 20% des Ultra Gel Verdickungsmittel hinzuzufügen.

Welche Unterlage passt zu Acryl?

Acrylfarben haften an Unterlagen wie Papier, Karton, universal grundierte Leinwand, Karton Leinwand, unvorbereitete Leine, Stein, Holz, Beton und nicht emaillierte Keramik.

Kann man mit Acrylfarben auf eine Unterlage aus Plastik malen?

Ja, wir empfehlen Ihnen jedoch die nicht saugfähige Unterlage mit einem der Unterlage (Industrieprodukt) geeigneten Haftungsprimer zu behandeln, sodass die Farbe gut haften kann und zunächst eine Gessoschicht aufzutragen.

Kann man eine Mauer ohne Vorbereitung mit Acrylfarben bemalen?

Technisch gesehen, ist es möglich, doch eine gute Vorbereitung ist immer empfohlen wegen der Saugfähigkeit der Materialien wie Stein, Gips oder Stuck. Der Farbton verliert nämlich an Intensität. Um die Saugfähigkeit zu reduzieren, empfehlen wir Ihnen ein Appreturmittel zu verwenden und wenn Sie einen weißen Untergrund wollen, ist die Verwendung von einem Gesso am besten geeignet. Für einen weißen Untergrund, bereiten sie Ihre Mauer folgendermaßen vor:

1. Bestreichen Sie die Mauer mit einem in ±20% Wasser verdünnten Acrylbindemittel. Hat die Mauer hingegen eine große Saugfähigkeit, verwenden Sie das Mittel pur.

2. Tragen Sie zwei Gessoschichten auf und lassen Sie sie jeweils 24 Stunden trocknen.

Muss man bei Acrylfarben die Unterlage vorbereiten?

Damit die Farben gut anhaften, darf der Untergrund nicht fettig sein, er muss staubfrei und leicht saugfähig sein. Es ist nicht nötig eine Appretur anzuwenden, aber auch nicht verboten.

Kann man mit Acryl auf einem mit Ölappretur gestrichenen Gemälde malen?

Nein, weil die Ölappretur fettig ist, sodass Acrylfarben nicht daran haften können.

Muss ein Aquarellgemälde gefirnisst werden?

Aquarellgemälde sind meisten mit Glas umhüllt, sodass man sie nicht mit einem Firnis beschützen muss.

Doch wenn Sie das Gemälde nicht mit Glas umhüllen wollen, können Sie selbstverständlich einen Aquarellfirnis verwenden.

Der Aquarellfirnis ist dichter geworden. Womit kann man ihn verdünnen?

Der Firnis kann dichter werden, wenn die Flasche nicht gut geschlossen worden ist. Das Lösungsmittel verdunstet langsam und das in dem Lösungsmittel enthaltene Harz verdunstet nicht, sodass es im Firnis mehr Harz gibt als Lösungsmittel.

Um dies zu vermeiden, kann man ein wenig Petroleumessenz hinzufügen und die Flasche schütteln. Eine zu große Hinzufügung von Petroleumessenz kann jedoch dazu führen, dass der Firnis nicht mehr genug Harz enthält, sodass die Wirkung nicht die ist die man sich erwartet hat.

Weshalb sind verschiedene Aquarellfarben besser verwischbar als andere nach der Trocknung?

Die Zusammensetzung der Pigmente ist ausschlaggebend um die Verwischbarkeit der Farben auf Papier zu definieren.

Die Pigmente werden im Bindemittel zerkleinert, bis dass die Partikeln eine bestimmte Größe erreichen, die 25 Mikron (1 Mikron = 1/1000 mm) nicht überschreiten kann, damit die Aquarell eine bessere Qualität hat. In verschiedenen Pigmente sind sehr viele winzige Partikeln sie im Papier eindringen und sich dort fixieren, während die größere Partikeln an der Oberfläche bleiben. Dies ist der Grund weswegen eine pigmenthaltige Farbe die aus kleinen Partikeln besteht schwieriger zu vermalen ist.

Beispiele von Farben die stark haften: Phtaloblau, Phtalogrün, Chinacridon rosa, Indathrenblau

Es kann vorkommen, dass plötzlich dunkle Striche aufkommen, als ob das Papier liniert wäre. Das Seltsame daran ist, dass diese Striche nur vorkommen wenn das Papier mit Feuchtigkeit gesätigt ist und nicht wenn es im Neuzustand ist.

Es kann sein, dass diese Streifen nicht vom Papier kommen, sondern dass sie während der Arbeit aufgetaucht sind.

Die meisten Aquarellpapierarten sind mit einer Kleberschicht bedeckt. Diese Schicht verhindert die Absorption der Pigmente und wenn diese nicht da wäre, würde die Farbe an Farbton verlieren. Wenn man eine große Menge an Farbe (d.h. viel Wasser und Pigmente) auf Aquarellpapier aufträgt, entweder in einem Mal, oder durch Überlagerung von Schichten, wird einen großen Teil des Wassers vom Papier aufgesaugt bevor es verdunstet, während die Pigmente in Beschichtung haften bleiben. Das Papier schwellt wegen des Wassers an und die Beschichtung, die die Oberfläche (meistens aus wasserempfindlicher Gelatine bestehend) umhüllt, wird weich. Nun ist das Papier fragil. Wenn die Zwinge also während der Arbeit die Kleberschicht berührt, wird diese zerkratzt. Das Papier kann auf dieser Stelle die Pigmente und das Wasser aufsaugen und es entsteht ein dunkler Strich. Um dies zu vermeiden muss man sehr vorsichtlich arbeiten, sodass nur die Borsten des Pinsels das Papier berühren.

Welche Pinsel sind für Aquarelle geeignet?

Die weichen Pinsel, die eine große Menge an Feuchtigkeit sammeln können, sind meistens geeignet für Aquarelle. Je nach dem Borstentyp, findet man Pinsel verschiedener Qualität- und Preisklassen. Pinsel aus Pony-, Ziegen-, und Ochsenhaar haben einen sehr erschwinglichen Preis. Die teureren Pinsel aus Eichhörnchen-, rotem Marderhaar und Kolinsky gelten als die qualitativ bessere Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen einem Pinsel aus rotem Marderhaar und einem Pinsel aus Kolinsky?

Die Pinsel aus rotem Marderhaar werden üblicherweise aus dem Schwanz verschiedener Tiere, die zur Familie der Wiesel gehören, hergestellt. Dieses Haar hat eine hervorragende Saugfähigkeit und es ermöglicht ein sehr spitzes Endstück zu erhalten. Ein guter Pinsel aus Marderhaar erkennt man an seiner Spitze, die sich automatisch formt sobald man sie anfeuchtet. Man kann Marderhaar von verschiedener Qualität finden: hier spielt die Biegsamkeit des Haar eine wichtige Rolle. Die Qualität hängt teilweise von den Klimabedingungen, die einen Einfluss auf den Haarwuchs der Tiere haben, ab. Je kälter, desto länger und resistenter sind die Haare.

Die bessere Qualität, üblicherweise Kolinsky genannt, kommt von der Halbinsel Kola, in Nordrussland. Heutzutage kommt das Kolinskyhaar auch aus der Mongolei und China. Die „rote Marder“-Borsten stammen von Tieren die in weniger beschwerlichen Umgebungen leben und sind deswegen günstiger.

Der Preis der Pinsel aus Marderhaar hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zuallererst ist jeder Pinsel handgearbeitet. Nur ein erfahrener Kunsthandwerker ist im Stande einen qualitativen Pinsel herzustellen. Je dicker der Pinsel, desto länger das Haar. Ein Kolinskyschwanz bringt 6 bis 7 Gramm Haar, unter denen die meisten Haare kurz sind. Die längsten Haare (ungefähr 7cm lang) sind selten und infolgedessen teuer.

Was ist Rubbelkrepp und wann benutzt man es?

Rubbelkrepp (Liquid Masking Film) ist eine Maskierflüssigkeit aus natürlichem Latex (Kautschuk). Bei Aquarellen verwendet man normalerweise keine weiße Farbe, deshalb muss man die Flächen, die man gerne weiß halten möchte, bewahren. Deswegen kann man im Voraus Rubbelkrepp verwenden. Wenn das Produkt trocken ist, kann man ganz einfach darüber malen. Das Rubbelkrepp kann mit sauberen Fingern oder mit einem Gummi entfernt werden; nun sind die weißen Flächen wieder sichtbar und intakt.

Beim Entfernen vom Rubbelkrepp kann es vorkommen, dass man das Papier beschädigt. Wie kann man das verhindern?

Für ein gutes Resultat ist es wichtig mit einer Kleberschicht umhülltes Aquarellpapier zu verwenden. Während seiner Herstellung wird das Papier in Kleber getränkt, sodass die Feuchtigkeit (und die Farbe) nicht aufgesaugt werden.

Il est (pratiquement) impossible de débarrasser un pinceau de cache liquide. Y a-t-il une solution ?

Un pinceau ayant servi à appliquer le liquide de masquage doit être nettoyé immédiatement à l’eau savonneuse tiède, sinon il ne pourra plus être débarrassé de produit. On utilise donc le plus souvent pour ce travail de vieux pinceaux ou bien des coton-tiges ou des allumettes. Pour éviter d’abîmer un pinceau, il faut imprégner le pinceau de fiel de bœuf. Le liquide de masquage pourra alors difficilement adhérer aux poils et se rincera facilement.

Est-ce que tous les types de papier conviennent à l'aquarelle ?

On peut en principe peindre avec de l’aquarelle sur n’importe quel type de papier, bien qu’on obtienne le plus beau résultat sur du papier pour aquarelle. Le papier pour aquarelle est recouvert d’une couche d’enduction spéciale, le plus souvent à base de gélatine. Grâce à cette couche d’enduction, le pigment n’est pas absorbé par le papier, de sorte que les couleurs conservent leur pureté. La couche d’enduction évite que le papier ne forme des ondulations lorsqu’on utilise beaucoup d’eau.

Peut-on peindre à l'aquarelle sur d'autres supports que le papier ?

Bien que l’on applique généralement l’aquarelle sur du papier, il est en principe possible d’utiliser cette peinture sur n’importe quel support non gras et légèrement poreux. Il est en outre important que le pH du support soit neutre, c’est-à-dire ni acide ni basique. Ainsi, on peut travailler à l’aquarelle sur du Gesso.

Faut-il fixer un travail fait au pastel tendre ?

Une des caractéristiques spécifiques d’un tableau au pastel est son aspect velouté. L’emploi d’un fixatif altère cet aspect, en fonction de la quantité de fixatif utilisée. Si on applique trop de fixatif, les couleurs foncent, mais le tableau ne résiste pas pour autant au frottement. Cela est donc dangereux! Pour conserver l’aspect spécifique du pastel, certains peintres ne fixent pas du tout leur travail et s’accommodent de son caractère vulnérable. Une manière sûre de procéder consiste à fixer légèrement le travail entre chaque couche de pastel. La dernière couche peut, selon les besoins, n’être pas du tout fixée ou ne l’être que légèrement. Il y a aussi des peintres qui appliquent beaucoup de vernis sur leur travail en tenant compte de la coloration foncée des couleurs. Cela demande évidemment de l’expérience.

Peut-on utiliser du fixatif sans restriction ?

Une des caractéristiques spécifiques d’un tableau au pastel est son aspect velouté. L’emploi d’un fixatif altère cet aspect, en fonction de la quantité de fixatif utilisée. Si on applique trop de fixatif, les couleurs foncent, mais le tableau ne résiste pas pour autant au frottement. Cela est donc dangereux! Pour conserver l’aspect spécifique du pastel, certains peintres ne fixent pas du tout leur travail et s’accommodent de son caractère vulnérable. Une manière sûre de procéder consiste à fixer légèrement le travail entre chaque couche de pastel. La dernière couche peut, selon les besoins, n’être pas du tout fixée ou ne l’être que légèrement. Il y a aussi des peintres qui appliquent beaucoup de vernis sur leur travail en tenant compte de la coloration foncée des couleurs. Cela demande évidemment de l’expérience.

Comment peut-on le mieux encadrer un tableau au pastel ?

Lorsqu’on encadre un pastel, il faut surtout veiller à ce que le pastel n’entre pas en contact avec le verre. Si un pastel est directement mis contre le verre, il ne se passe rien tant que le pastel est dans son cadre. Si on retire le pastel du cadre au bout de quelque temps, on remarque qu’il y a deux dessins: un sur le papier et un sur le verre. Autrement dit, le dessin est abîmé!

On peut facilement éviter cet inconvénient en plaçant le pastel dans un passe-partout. L’épaisseur de ce passe-partout doit cependant être telle que le papier n’est nulle part en contact avec le verre. Or il peut se produire (par exemple pendant le transport) que des particules de pastel se détachent et se déposent sur le bord inférieur du passe-partout. On peut éviter ce problème en utilisant un double passe-partout. Un deuxième passe-partout (épais) est placé derrière le premier; l’ouverture du deuxième passe-partout est plus grande que celle du premier (une différence de 5 mm suffit). Ce passe-partout est donc invisible, mais il permet de créer entre le passe-partout visible et le pastel un espace dans le quel peuvent tomber d’éventuelles particules de pastel.

Peut-on vernir un travail fait au pastel à l'huile ?

Un travail au pastel à l’huile peut être verni avec du Vernis pour pastels à l’huile 060. Ce vernis à base d’eau a un aspect blanc laiteux dans le flacon, mais il devient incolore et transparent en l’espace d’une heure en séchant et rend le pastel résistant aux frottements et à l’eau. Ce vernis n’influe pratiquement pas sur la couleur et donne un brillant satiné après séchage.

Quels sont les supports qui conviennent aux pastels tendres ?

On peut en principe utiliser n’importe quel support, à condition que le grain de la surface du support soit suffisant. On utilise le plus souvent du papier comme support. Dans le travail au pastel, la poudre colorée sèche du pastel est transmise au papier. A la différence de la peinture, le pastel n’a pas la propriété d’adhérer au support par l’intermédiaire d’un liant. La poudre de pastel s’accroche pour ainsi dire aux fibres du papier. Pour qu’on puisse passer assez de couleur, la surface du papier doit avoir une certaine structure ou grain. Le papier à dessin, qui convient par exemple pour le dessin à la craie de Sibérie, est trop lisse et/ou trop dur pour pouvoir retenir suffisamment le pastel.

Il existe différentes espèces de papier pour pastel dans une grande diversité de couleurs. Un support coloré présente l’avantage qu’il n’y a pas à rectifier la couverture de la couleur. Comme la surface du papier présente une certaine structure, elle n’est pas entièrement recouverte lorsqu’on applique la couleur avec la partie plate d’un pastel. La couleur du papier reste partout visible entre la couleur du pastel. Si le papier est blanc, cela peut être particulièrement gênant, surtout dans les parties ombrées. Si le papier est coloré, la couleur du papier entre dans l’harmonie de couleurs.

Si on utilise d’autres supports flexibles, comme le textile, il est important d’encadrer le travail pour que le support ne puisse pas bouger, sinon les particules de pastel risqueraient de se détacher sous l’effet de vibrations.

Quels sont les supports qui conviennent aux pastels à l'huile ?

Différents supports conviennent au pastel à l’huile, comme par exemple le papier, le carton (à peindre), le bois, le textile, la céramique non émaillée, la pierre et la toile à peindre, à condition que le support soit légèrement poreux et exempt de poussière et d’humidité.

Avec quoi peut-on vernir un tableau fait à la gouache ?

Les tableaux réalisés à la gouache peuvent être vernis avec du vernis pour gouache à base de résines synthétiques ne jaunissant pas. Le matériel utilisé se nettoie à l’essence

Faut-il vernir un tableau fait à la gouache ?

La gouache est en général appliquée sur du papier et le travail est mis sous verre en raison de vulnérabilité du papier. Un tableau réalisé à la gouache n’a alors pas besoin d’être verni.

Quelle peut être l'épaisseur d'une couche de gouache ?

La gouache est fabriquée à l’aide de pigment, d’un produit de charge opaque et d’un liant composé d’une solution de dextrine (fécule de pomme de terre) dans l’eau. Pendant le séchage, l’eau contenue dans la peinture s’évapore et le film de peinture se resserre. Si la couche de peinture est mince, cela est sans conséquence car la peinture se trouve alors principalement dans les pores du papier. Il n’en va pas de même si la couche est épaisse. La gouache contient relativement peu de liant et beaucoup de matières sèches: pigment et produit de charge. Sous l’effet du pouvoir absorbant du support, le liant est aspiré vers le bas et le film de peinture obtenu est fragile. De plus, la dextrine est un produit qui n’a pas une bonne fluidité; pendant le séchage, le liant ne s’associe pas au processus de resserrement du film, ce qui entraîne la formation de fissures de retrait. Comme le film de peinture n’est pas élastique, il peut aussi se fendiller sous l’effet du mouvement d’un support élastique.

En résumé, on peut donc dire qu’il ne faut pas appliquer la gouache en couches trop épaisses. On pourrait en revanche ajouter un médium épais à la gouache, comme du médium gel ou du médium gel (extra) épaississant. Ces médiums confectionnés à partir de résine d’acrylate fournissent un film particulièrement élastique sur lequel on peut peindre en couches épaisses. Cette addition influe cependant sur les propriétés caractéristiques de la gouache, telles que l’aspect mat et l’intensité des couleurs.

Peut-on combiner gouache et acrylique sur du papier pour aquarelle ?

Le papier pour aquarelle est un support qui convient tout aussi bien à l’acrylique qu’à la gouache. L’acrylique et la gouache peuvent être mélangées sans problèmes. Cependant, si on applique de la gouache pure en couches épaisses, des problèmes peuvent se présenter. Le film de peinture n’est pas flexible et il peut se fissurer. L’acrylique en revanche donne un film très flexible. Mélangée à la gouache, elle pourra éventuellement diminuer ou empêcher la formation de fissures dans d’épaisses couches de peinture, en fonction des proportions du mélange. Lorsqu’on mélange différents types de peinture, on obtient toujours une combinaison des différentes propriétés des peintures mélangées. Ainsi l’acrylique devient résistante à l’eau en séchant, mais pas la gouache. Plus le mélange contient de gouache, moins il résiste à l’eau.

Si l'on applique une épaisse couche de gouache, la peinture se fissure. Comment cela se produit-il et comment peut-on l'empêcher ?

La gouache est fabriquée à l’aide de pigment, d’un produit de charge opaque et d’un liant composé d’une solution de dextrine (fécule de pomme de terre) dans l’eau. Pendant le séchage, l’eau contenue dans la peinture s’évapore et le film de peinture se resserre. Si la couche de peinture est mince, cela est sans conséquence car la peinture se trouve alors principalement dans les pores du papier. Il n’en va pas de même si la couche est épaisse. La gouache contient relativement peu de liant et beaucoup de matières sèches: pigment et produit de charge. Sous l’effet du pouvoir absorbant du support, le liant est aspiré vers le bas et le film de peinture obtenu est fragile. De plus, la dextrine est un produit qui n’a pas une bonne fluidité; pendant le séchage, le liant ne s’associe pas au processus de resserrement du film, ce qui entraîne la formation de fissures de retrait. Comme le film de peinture n’est pas élastique, il peut aussi se fendiller sous l’effet du mouvement d’un support élastique.

En résumé, on peut donc dire qu’il ne faut pas appliquer la gouache en couches trop épaisses. On pourrait en revanche ajouter un médium épais à la gouache, comme du médium gel ou du médium gel (extra) épaississant. Ces médiums confectionnés à partir de résine d’acrylate fournissent un film particulièrement élastique sur lequel on peut peindre en couches épaisses. Cette addition influe cependant sur les propriétés caractéristiques de la gouache, telles que l’aspect mat et l’intensité des couleurs.

Sur les tubes et les pots de gouache on peut lire quatre noms: plakkaatverf, gouache, designer temperafarbe et colores tempera. La tempera et la gouache ne sont-elles pas deux peintures différentes ?

Pour comprendre les différentes dénominations, il faut se plonger dans l’histoire.

Le mot ”tempera’ remonte à l’époque antérieure à la fabrication de la peinture à l’huile. Les peintres travaillaient surtout avec de la tempera à l’œuf, composée de pigments écrasés dans du jaune d’œuf. Avant de broyer les pigments dans ce liant, il fallait d’abord mélanger œuf et pigment. On utilisait pour cela un couteau spécial (couteau à palette) et une plaque spéciale auxquels cette peinture doit son nom.

Le mot ‘gouache’ vient de France et désigne une peinture à base de gomme arabique (comme l’aquarelle) à laquelle ont été ajoutés des produits de charge opaques. La gouache servait à l’origine – avant l’époque de l’ordinateur – à peindre à la main des affiches et des posters. On avait besoin pour cela d’une peinture s’appliquant en couches minces et donnant un film opaque. En anglais, on emploie aussi le mot ‘postercolour’ pour désigner cette peinture, bien que cette dénomination désigne en général les gouaches bon marché.

La gouache est confectionnée à partir de dextrine (fécule de pomme de terre). Telle est aussi l’origine de la mention anglaise ‘designer’. Les différentes espèces de peinture ont en commun d’être appliquées en couche mince et de former un film de peinture mat. Ceci a donné lieu à une confusion entre les différentes appellations historiques de la peinture que tout le monde découvre à l’école: ‘plakkaatverf’ en néerlandais, ‘Temperafarbe’ en allemand (complété de la mention ‘designer’ pour désigner un produit de qualité), ‘colores tempera’ en espagnol et ‘gouache’ en français.

‘Gouache’ est au plan international la dénomination la plus connue; elle fait aussi plus chic et c’est pour cette raison l’appellation préférée des artistes.

Pourquoi ne trouve-t-on pas de couleurs transparentes dans l'assortiment de gouache ?

Contrairement à d’autres types de peinture, il est ajouté à toutes les couleurs de gouache un produit de charge opaque rendant invisible ou beaucoup moins visible l’opacité ou la transparence spécifique du pigment utilisé.

Quels pinceaux faut-il utiliser pour peindre à la gouache ?

Presque tous les types de poil conviennent à la gouache, mais le choix dépend de la technique utilisée. Si la peinture est utilisée pure, on peut utiliser de préférence des pinceaux en soies de porc. Si la peinture est (fortement) diluée à l’eau, on peut utiliser des pinceaux à poil plus souple, comme le poil de bœuf et le poil de martre (Kolinsky). Dans tous ces cas, les pinceaux en fibre de polyester constituent une excellente alternative.

Peut-on vernir un travail au crayon aquarelle ?

Une aquarelle est généralement mise sous verre, ce qui fait qu’elle pas besoin d’être vernie. Le verre protège l’aquarelle des impuretés et en partie aussi de l’effet nocif de la lumière sur les couleurs.

Au cas, cependant, où une aquarelle est utilisée à des fins d’illustration et passe de main en main lors d’une discussion, l’aquarelle peut s’abîmer sous l’effet de l’humidité ou de la saleté. Dans ce cas, il est préférable de vernir l’aquarelle. La peinture ainsi à l’abri de l’humidité peut si nécessaire être nettoyée. Ce vernis peut également être utilisé pour le crayon aquarelle.

Faut-il fixer un travail au crayon de pastel ?

Une des caractéristiques spécifiques d’un tableau au pastel est son aspect velouté. L’emploi d’un fixatif altère cet aspect, en fonction de la quantité de fixatif utilisée. Si on applique trop de fixatif, les couleurs foncent, mais le tableau ne résiste pas pour autant au frottement. Cela est donc dangereux!

Pour conserver l’aspect spécifique du pastel, certains peintres ne fixent pas du tout leur travail et s’accommodent de son caractère vulnérable. Une manière sûre de procéder consiste à fixer légèrement le travail entre chaque couche de pastel. La dernière couche peut, selon les besoins, n’être pas du tout fixée ou ne l’être que légèrement.

Il y a aussi des peintres qui appliquent beaucoup de vernis sur leur travail en tenant compte de la coloration foncée des couleurs. Cela demande évidemment de l’expérience.

Peut-on fixer un dessin aux crayons de couleur ?

La mine d’un crayon de couleur est fabriquée à partir de pigment, de kaolin (espèce d’argile fine), de cire et de cellulose. La cire donne au crayon son onctuosité caractéristique, permet de passer la couleur et rend les couleurs résistantes à l’eau. La cire a en même temps tendance à déposer un film blanc, un peu farineux, sur le papier. Ce film disparaît si on applique une mince couche de fixatif concentré sur le dessin.

Plus on applique de fixatif, plus le résultat obtenu est brillant. Pour obtenir un aspect mat, on peut aussi utiliser un vernis acrylique mat. Dans ce cas, on peut également utiliser un fixatif pour éviter que les couleurs du dessin ne s’estompent.

Un dessin au crayon de couleur présente au bout de quelque temps une pellicule blanche. Est-ce normal et cela peut-il être évité ?

La mine d’un crayon de couleur est fabriquée à partir de pigment, de kaolin (espèce d’argile fine), de cire et de cellulose. La cire donne au crayon son onctuosité caractéristique, permet de passer la couleur et rend les couleurs résistantes à l’eau. La cire a en même temps tendance à déposer un film blanc, un peu farineux, sur le papier. Ce film disparaît si on applique une mince couche de fixatif concentré sur le dessin.

Plus on applique de fixatif, plus le résultat obtenu est brillant. Pour obtenir un aspect mat, on peut aussi utiliser un vernis acrylique mat. Dans ce cas, on peut également utiliser un fixatif pour éviter que les couleurs du dessin ne s’estompent.

Quels sont les supports qui conviennent aux crayons de couleur ?

On peut en principe utiliser n’importe quel support, à condition que celui-ci ne soit pas trop lisse. Le plus souvent on utilise le papier. Le papier présentant un certain grain (structure légèrement rugueuse) passe mieux la couleur qu’un papier lisse comme le papier copie.

Quels sont les supports qui conviennent aux crayons aquarelle ?

On peut en principe dessiner avec des crayons aquarelle sur n’importe quel type de papier, bien que l’on obtienne les plus beaux résultats sur du papier pour aquarelle. La surface du papier pour aquarelle est enduite d’une colle spéciale, qui évite que le pigment ne soit absorbé par le papier lors du délavage des couleurs. Les couleurs restent pures. La couche d’enduction empêche aussi le papier de trop onduler lorsqu’on utilise beaucoup d’eau.

Quels sont les supports qui conviennent aux crayons pastel ?

On peut en principe utiliser n’importe quel support, à condition que le grain de la surface du support soit suffisant.

On utilise le plus souvent du papier comme support. Dans le travail au pastel, la poudre colorée sèche du pastel est transmise au papier. A la différence de la peinture, le pastel n’a pas la propriété d’adhérer au support par l’intermédiaire d’un liant. La poudre de pastel s’accroche pour ainsi dire aux fibres du papier. Pour qu’ on puisse passer assez de couleur, la surface du papier doit avoir une certaine structure ou grain.

Le papier à dessin, qui convient par exemple pour le dessin à la craie, est trop lisse et/ou trop dur pour pouvoir retenir suffisamment le pastel.

Il existe différentes espèces de papier pour pastel dans une grande diversité de couleurs. Un support coloré présente l’avantage qu’il n’y a pas à rectifier la couverture de la couleur. Comme la surface du papier présente une certaine structure, elle n’est pas entièrement recouverte lorsqu’on applique la couleur avec la partie plate d’un pastel. La couleur du papier reste partout visible entre la couleur du pastel. Si le papier est blanc, cela peut être particulièrement gênant, surtout dans les parties ombrées. Si le papier est coloré, la couleur du papier entre dans l’harmonie de couleurs.

Si on utilise d’autres supports flexibles, comme le textile, il est important d’encadrer le travail pour que le support ne puisse pas bouger, sinon les particules de pastel risqueraient de se détacher sous l’effet de vibrations.

Peut-on mélanger de l'ecoline avec de l'aquarelle ?

L’Ecoline et l’aquarelle peuvent certainement se mélanger, mais l’intérêt du mélange dépend du but dans lequel on le fait.

Il existe une différence importante entre ces deux espèces de peinture: l’aquarelle est confectionnée à partir de pigments et l’Ecoline à partir de colorants. Dans le choix de pigments destinés à l’aquarelle, il faut veiller à ce que la résistance à la lumière du pigment soit optimale, afin que la couleur ne pâlisse pas sous l’effet de la lumière. On ne peut malheureusement pas faire le même choix avec les colorants, étant donné que la résistance à la lumière de la plupart d’entre eux varie de médiocre à mauvaise.

Si on réalise un tableau avec l’intention de l’accrocher longtemps au mur (et par conséquent de l’exposer à la lumière), il est conseillé de n’utiliser que de l’aquarelle. Si, en revanche, le travail a une fonction temporaire, les propriétés spécifiques (la transparence et l’intensité des couleurs des colorants sont inégalés) de l’Ecoline offrent de grands avantages. On peut penser ici à des illustrations, des plans et des présentations. Une illustration sera reproduite dans un livre ou une revue, par exemple, un plan servira de point de départ pour aboutir à un produit définitif. L’original pourra ensuite être conservé dans un endroit fermé.

Lorsque l'encre de chine est fortement diluée avec de l'eau dans un petit pot, il arrive régulièrement que le pigment se dépose au fond en formant des grumeaux. Comment cela se fait-il et cela peut-il être évité ?

Le pigment noir de carbone de l’encre de Chine a une finesse extrême de moins de 2 microns (1 micron = 1 /1000 mm). Ces particules sont constamment en mouvement dans l’encre, se cognant et se bousculant sans cesse. Grâce au mode de préparation spécial de l’encre, ces particules ne forment pas de grumeaux. Cependant, si l’on ajoute trop vite une trop grande quantité d’eau à l’encre, le liant (gomme-laque) qui enrobe les particules se dissout. Les particules s’amassent en grumeaux et se déposent au fond du flacon. Lorsqu’on dilue l’encre, il faut donc ajouter et mélanger l’eau par petites quantités pour éviter ce phénomène.

Peut-on faire des tatouages avec de l'encre de chine ?

La formulation de l’encre de Chine n’est pas conforme à la législation s’appliquant aux produits cosmétiques.

Quels sont les supports qui conviennent à l'encre ?

En principe, tous les supports un peu poreux et non gras conviennent au travail à l’encre de Chine, bien que le choix dépende de la technique utilisée. Si on travaille exclusivement à la plume, il est conseillé d’utiliser un support assez dur et un papier assez lisse. Sinon, la plume risque de s’accrocher aux fibres ou au grain du papier. Si l’encre est appliquée au pinceau ou si elle est délavée avec de l’eau (beaucoup d’eau), on peut utiliser du papier pour aquarelle qui évite que le support n’ondule trop.

Qu'est-ce qu'un carton toilé ?

Un carton toilé (canvas board) se compose d’un panneau d’isorel, de médium (mdf) ou de carton rigide, sur lequel une toile à peindre en coton enduite d’apprêt universel a été collée. Ce traitement empêche la toile de se tendre sous l’effet de l’humidité.

Avec quelles peintures peut-on peindre sur un carton toilé ?

Les cartons toilés (canvas boards) sont enduits d’une couche d’apprêt universel. Ils conviennent donc en principe à tous les types de peinture.

Je désire confectionner moi-même mes supports pour peinture à l'huile et acrylique en collant de la toile de coton sur du carton épais et en préparant ensuite ce support au gesso. Quelle colle puis-je le mieux utiliser pour coller le coton? Puis-je aussi

Pour que la toile de coton puisse bien adhérer au carton, il faut d’abord diminuer le pouvoir absorbant du carton avec du liant acrylique.

Si le carton est très absorbant et que le liant acrylique est entièrement absorbé (après séchage, la surface est partiellement ou entièrement mate), appliquer une deuxième couche. Au bout de quelques heures, lorsque l’apprêt est assez sec, enduire le carton déjà traité et l’envers de la toile d’une couche de liant acrylique et laisser sécher la colle jusqu’à ce que celle-ci soit encore un peu collante au toucher.

Poser ensuite la toile de coton sur le carton et frotter en partant du milieu et en allant vers les côtés. Pour obtenir un beau résultat visuel, découper la toile en plus grand format que le carton. Une fois que la toile tient bien, faire une entaille dans les coins et fixer les bords de la même manière au verso du carton.

Appliquer maintenant le Gesso, de préférence en deux couches perpendiculaires.

Il est également possible de fixer la toile sur le carton avec du Gesso. Après avoir enduit le carton de liant acrylique, appliquer une couche de Gesso, puis tendre le morceau de toile sur le Gesso humide, lisser la toile avec un pinceau spalter (pinceau plat et large) en partant du milieu et appliquer tout de suite après une première couche d’apprêt au Gesso. Bien frotter sur la toile pour faire pénétrer le produit. Une fois cette couche sèche, replier éventuellement les bords qui dépassent et les coller au verso du carton avec du liant acrylique ou du Gesso.

Appliquer ensuite une deuxième couche de Gesso perpendiculairement à la première. C’est avec le liant acrylique qu’on obtient la meilleure adhérence au support, car le liant acrylique ne contient pas de matières sèches telles que le pigment et la craie. Pour éviter le plus possible que le panneau ne gondole, il est conseillé de traiter aussi le verso du panneau avec plusieurs couches de liant acrylique Amsterdam ou de Gesso.

A quoi la différence entre le coton et le lin s'observe-t-elle ?

Le coton peut absorber moins d’humidité que la toile en lin. En atmosphère humide et en cas d’utilisation de peinture à l’eau, le coton se déforme plus facilement. Après séchage la toile se retend d’elle-même. La durabilité du lin est supérieure à celle du coton.

Quelles sont les propriétés de la toile en fibres mixtes, coton et rayonne ?

La fibre de rayonne est obtenue à partir de cellulose et elle est beaucoup moins sensible à l’humidité que le coton. La toile aura donc moins tendance à se détendre qu’une toile de pur coton.

Peut-on peindre directement sur des châssis entoilés ou faut-il encore les enduire d'une couche d'apprêt ?

En général, les châssis entoilés sont enduits d’apprêt universel sur lequel on peut directement appliquer de la peinture à l’huile ou de l’acrylique.

De quel type d'apprêt les châssis sont-ils enduits ?

Les châssis entoilés sont enduits d’une couche de colle à base de gélatine et préparés avec du Gesso.

Quelle est la diférence entre le coton et le lin ?

Le coton peut absorber moins d’humidité que le lin. En atmosphère humide et en cas d’utilisation de peinture à l’eau, le coton se déforme plus facilement. Après séchage la toile se retend d’elle-même. La durabilité de lu lin est supérieure à celle du coton.

Comment faut-il utiliser les clavettes fournies avec les châssis ?

A l’intérieur de chaque angle du châssis (également s’il y a des lattes transversales) des trous ont été percés, dans lesquels la pointe de chaque clavette peut être introduite. Si la toile se détend, les clavettes sont enfoncées, ce qui agrandit le châssis. La toile est ainsi retendue.

La toile ne doit pas être tendue à l’extrême; en atmosphère sèche, il peut alors s’exercer une trop grande tension sur la toile et celle-ci peut se déchirer.

Comment une toile doit-elle être tendue ?

A l’intérieur de chaque angle du châssis (également s’il y a des lattes transversales) des trous ont été percés, dans lesquels la pointe de chaque clavette peut être introduite. Si la toile se détend, les clavettes sont enfoncées, ce qui agrandit le châssis. La toile est ainsi retendue.

La toile ne doit pas être tendue à l’extrême; en atmosphère sèche, il peut alors s’exercer une trop grande tension sur la toile et celle-ci peut se déchirer.

Quelle différence y a-t-il entre le papier à dessin et le papier pour aquarelle ?

Contrairement au papier à dessin, le papier pour aquarelle est enduit d’une couche de colle à la surface, le plus souvent à base de gélatine. Cette couche d’enduction évite au pigment d’être absorbé par le papier, de sorte que les couleurs restent pures. Cette couche d’enduction empêche aussi le papier de trop onduler quand on utilise beaucoup d’eau.

Que signifient exactement les symboles de résistance à la lumière +, ++ et +++ ?

La résistance à la lumière de pigments varie selon les pigments. Les techniques modernes nous permettent d’améliorer constamment la qualité des pigments. Nous disposons actuellement d’un choix de milliers de pigments. Les pigments traditionnels dont la résistance à la lumière est médiocre peuvent ainsi être remplacés par de meilleurs pigments synthétiques.

Sur les tubes, les étiquettes et les nuanciers, la résistance à la lumière des produits de royal talens est indiquée à l’aide des symboles suivants:

+++ = 100 années de résistance complète à la lumière
++ = 25 – 100 années de résistance complète à la lumière
+ = 10 – 25 années de résistance complète à la lumière
o = 0 – 10 années de résistance complète à la lumière

Ces résistances à la lumière ont été testées sous des conditions de musée.

Quelle différence y a-t-il entre un pigment et un colorant ?

Les substances colorantes se divisent en deux catégories: les colorants et les pigments. Pour les peintres, il existe une importante différence entre les deux: la résistance à la lumière. Une fois transformées en peinture et en encre, tous les colorants ont une résistance à la lumière variant de mauvaise à faible. Le degré de résistance à la lumière indique dans quelle mesure une substance colorante est détériorée par la lumière ultraviolette. Les rayons ultraviolets sont présents dans la lumière du jour aussi bien que dans la lumière artificielle. Ils ont la propriété de décomposer les substances colorantes: la couleur ‘passe’. La rapidité du phénomène dépend de la résistance à la lumière d’une substance colorante, ainsi que de la quantité de lumière ultraviolette. Certaines couleurs passent déjà au bout de quelques semaines; d’autres au bout de nombreuses années ou même jamais. Une deuxième différence a trait à la solubilité. Les colorants se dissolvent dans un liquide, tandis que les pigments sont insolubles.

Colorants

La résistance à la lumière des colorants contenus dans de la peinture ou de l’encre varie de mauvaise à faible. Il n’entre donc pas de colorants dans la fabrication des produits destinés aux artistes peintres. Pour d’autres applications, comme l’enseignement ou le travail d’illustration, la résistance à la lumière a moins d’importance. Une illustration originale a une fonction temporaire et peut après sa publication être conservée dans l’obscurité. Et en l’absence de lumière, la couleur ne passe pas.

Pigments

Les pigments se distinguent non seulement par leur degré de résistance à la lumière, mais aussi par d’autres propriétés, telles que leur pouvoir couvrant, leur transparence et leur intensité.

Quelle résistance à la lumière obtient-on quand on mélange une couleur résistant mal à la lumière avec une couleur ayant une très bonne résistance à la lumière ?

Lorsqu’on fait un mélange de couleurs, la résistance à la lumière de chaque couleur joue un rôle spécifique. Lorsqu’on confectionne par exemple du violet en mélangeant de la laque garance traditionnelle ayant une faible résistance à la lumière (+ = 10 à 25 ans sous éclairage de musée) et de l’outremer ayant une excellente résistance à la lumière (+++ = 100 ans minimum sous éclairage de musée) la couleur rouge de la laque garance pâlira dans le délai de résistance mentionné.

En revanche, l’outremer très résistant ne changera pas. Le rouge disparaîtra donc lentement du mélange, ce qui signifie que le violet changera au fur et à mesure que le rouge disparaîtra. Le violet deviendra donc de plus en plus bleu. La résistance à la lumière de la couleur obtenue par mélange est donc la même que la résistance à la lumière de la laque garance.

ISOLATION

Womit können Sie Holzfaser-Isolierung zerschneiden?

Für einen perfekten Schnitt empfehlen wir Werkzeuge wie Alligatorsägen, Säbelsägen oder Kreissägen.

Können mehrere Schichten Isolierung übereinander gelegt werden?

Absolut. Damit erreichen Sie eine höhere Leistungsfähigkeit. In einigen Fällen, wird die Verlegung von mehreren Schichten sogar empfohlen. Die Verlegung in gekreuzten Schichten ermöglicht es inbesondere, alle Wärmebrücken zu schneiden.

Ist das Anbringen einer Dampfsperre obligatorisch?

Die Installation einer Dampfsperre ist für Holz- und Dachkonstruktionen erforderlich. Dieser Film wird die Luft- und Waserdampfabdichtung des Gebäudes sicherstellen. Er sorgt für die volle Leistung der Isolierung und wird daher für klassische Konstruktion sehr empfohlen.

Wo soll die Dampfsperre installiert werden?

Die sollte immer an der warmen Seite der Konstruktion, d.h. Innen angebracht werden.

Haben

Nein, die Eigenschaften der Isolierung verändern sich nach folgenden Kriterien: Zusammensetzung, Dichte, Wärmeleitfähigkeit, usw…

Haben Holzfaser-Isolierungen eine M0 Brandklasse?

Nein, Holzfaser-Isolierungen werden mit stickstoffhaltigem Mineralsalz behandelt, das als feuerhemmend wirkt, aber keine M0 oder M1 Klassifizierung aufweist. Eine vor der Isolierung fixierte Gips- oder Fermacell-Platte ermöglicht es, die Brandschutznormen einzuhalten.

Gibt es eine Zertifizierung für Holzfaser-Isolierungen? Wenn ja, was garantiert es?

Im Hinblick auf die Isolierung sind die ACERMI (Assoziation für Zertifizierungen von Dämmstoffen) und die technische Beratungsstelle des CSTB (wissenschaftliches und technisches Zentrum der Bauindustrie) verbindlich. Die ACERMI garantiert die thermischen Werte der Isolierung. Dies ermöglich den Vergleich der Isolierungen. Die technische Beratungsstelle bietet Garantien und Hinweise zur Verwendung und Anbringung der Isolierung.

Sind alle Produkte sowohl für Außen als auch den Innen geeignet?

Nein, Produkte, die speziell für Außenanwendungen entwickelt wurden, erhalten während des Herstellungsprozesses eine spezielle Silikonbehandlung. Dank dieses Silikons ist das Dämmmaterial dauerhaft wasserdicht. Allerdings Können Outdoor-Produkte immer im Innenbereich verwendet werden.

In einem Haus, was ist die Isolierung?

Die Isolierung des Lebensraumes ist sehr wichtig, ob auf einer thermischen oder akustischen Ebene. Sie dient dazu den Wärme- und Energieverlust zu verhindern. Um die Energie, die aufgebracht wird um den Wohnraum aufzuheizen, nicht zu verschwenden, empfehlen wir Ihnen Ihre Wärmedämmung zu überdenken.

Die phonische/akustische Isolation (Schalldämmung) ist nicht nur für Sie sondern auch für Ihre Umgebung von großer Bedeutung. Zur Steigerung Ihres Komforts bei der Vielfältigkeit Ihrer Aktivitäten sollten Sie Ihre Räume schalldämmen.

Wieso soll ich meine Dämmung erneuern?

Die Erneuerung der Dämmung ist ein Projekt großer Bedeutung für Ihr Wohnraum, für Sie und Ihre Umwelt. Dieses Projekt ermöglicht es Ihnen den Rechnungsbetrag zu senken, den thermischen Komfort des Wohnraums zu verbessern um Ihr Lebensraum gesünder und agreabler zu gestalten.

Zudem reduziert die Erneuerung die CO2-Emissionsrate deutlich. Die Isolierung des Hauses spielt eine zentrale Rolle beim täglichen Energieverbrauch. Darüber hinaus kommt zu der Wärmedämmung ebenso die Schalldämmung dazu, die Ihrem Lebensraum Mehrwert verleiht.

Was für Isolerierungs-Arten soll ich 2017 wählen?

Es gibt keine „bessere“ Alternative, alle haben Ihre eignen Eigenschaften.

Allerdings unterscheiden wir einige Arten:

–       Dämmung aus pflanzlicher Wolle

–       Dämmung aus Tierwolle

–       Dämmung aus Mineralwolle

–       Polystyrol-Dämmung

Was muss ich beachten, bevor die Isolierungsarbeiten beginnen können?

Sie sollten Ihr Haus als Ganzes betrachten, auch wenn Sie die Arbeiten nur nach und nach umsetzen. Die Bereiche Ihres Hauses sollen unterschieden werden: einige Bereiche sind vorrängig gegenüber anderen und unterschieden sich in Ihrer Anwendungsart.

Bevor Sie Ihre Arbeit beginnen, empfehlen wir Ihnen eine thermische Diagnose erstellen zu lassen, die die Mängel der gegenwärtigen Isolierung Ihres Lebensraumes enthüllt. Nach der Berechnung der Wärmeverluste jedes einzelnen Raumes, können Sie die Bereiche ausmachen, die prioritär den neuen Vorschriften entsprechend renoviert werden sollen.

Hierunter einige der Bereiche Ihres Hauses, die möglicherweise isoliert werden müssen:

 

·      Sie können fast 30% der in Ihrem Zuhause gespeicherte Wärme durch den Dachboden und das Dach verlieren, so dass, bei richtiger Isolation, 30% Heizkosten gespart werden können. Sie werden die Senkung Ihrer Strom- oder Gasrechnung sofort bemerken, die Rendite der Investition wird sich erst nach etwa 4 Jahren zeigen.

·      Durch die Wände können Sie 25% der in Ihrem Zuhause angesammelte Wärme verlieren und können somit bei guter Isolierung genauso viel Energie sparen. Oft wird die Isolierung von Innen in Erwägung gezogen, es ist aber auch möglich, es von Außen zu tun. Von Vorteil bei der Außenisolation ist z.B. das Neufertigen des Außenputzes.

·      Unzureichend isolierte Türen und Fenster führen zu einem Verlust von etwa 15% der Wärme, obwohl diese Arbeiten nicht unbedingt vorrangig sind.

·      Böden und Decken führen zum Verlust von fast 10% der in Ihrem Zuhause gespeicherten Wärme. Ihre Dämmung bringt Ihnen nicht nur mehr Wärme sondern auch mehr Komfort. Sie sollten die Natur Ihres Bodens betrachten, bevor Sie Ihr Projekt beginnen.

·      Die Isolierung der internen Trennwände, d.h. die Wände, die die verschiedenen Räume Ihrer Wohnung trennen, ist insofern wichtig, als dass sie eine Rolle für die thermische und akustische Isolation spielt. Platten aus Gips und Zellulose-Fasern sind besserer Qualität um diese beiden Arten von Isolierung zu kombinieren.

·      Um den Wärmeverlust zu minimieren, vergessen Sie nicht die Rohre zu isolieren, dafür gibt es bereits isolierte Kanäle.

Was ist projizierende Schaumdämmung?

Es ist ein auf dem Gelände hergestelltes isolierendes Material, das auf die zu isolierende Oberfläche aufgetragen wird. Der Schaum quillt auf und bildet eine fortlaufende Isolationshülle ohne Wärmebrücken und ohne parasitäre Luftinfiltration. Der Schaum wird aus zwei flüssigen Komponenten in der Spritzpistole gemischt.

Ein komplettes Isoliersystem:

·      Hohe Wärmedämmung;

·      Dampfsperre oder Dampfbremse;

·      Luftdichtheit.

Ist das neu?

Nein ! Die Reaktion zwischen den beiden Komponenten, die den Polyurethan-Schaum produzieren, wurde 1849 entdeckt. Ab 1937 wurden Anwendungen für die Herstellung von Kunststoffen gefunden. Die Methode der projizierenden Schaumdämmung ist vor allem in Kanada, USA, Spanien und Belgien beliebt. Je nach Land wird es eher für Böden und Wände verwendet. Dieser Prozess ist auch in der industriellen Welt weit verbreitet: Zur Herstellung effizienter Isolierungen für Tanks, Kühlräume, Rohre, Schiffe, Dächer von landwirtschaftlichen Gebäuden, uvm.

Gibt es verschiedene Schaumzusammensetzungen?

Ja ! Es ist die gleiche Familie, aber die Kompositionen unterscheiden sich je nach Gebrauch: industriell oder privat und je nach gewünschter Leistung und Feuerbeständigkeit. Die Zusammensetzung unterscheidet sich auch je nach Projektionsfläche (z.B. Schlackenblöcke, Ziegelsteine oder Holz) und dem Projekt. Heutzutage bieten Hersteller Schaumstoffe aus pflanzlichen Ölen, Wasser oder wiederverwertenden Kunststoffen an, um mit auf der grünen Welle zu reiten. Vor allem können Schäume aus geschlossenen oder offenen Zellen sein. Die Wirkung auf den thermischen Komfort ist anders:

Zellen Dichtheit Luft Dichtheit

Dampf

Dichtheit

Wasser

Isolation phonisch Quellmittel Verstärkung- Struktur Preis
Geschlossen ++ + Gas €€
Offen + ++ Wasser
Quels sont ses avantages ?

Was sind die Vorteile?

Der Schaum ermöglicht dauerhafte und reale Energieersparnisse. Von allen Isolierungsprozessen ist dieser der einzige, der gleichzeitig:

·      Eine fortlaufende Hülle formt

·      Deutliche Drosselung der parasitären Umluft hervorbringt

·      Schrumpft nicht mit der Zeit

Diese Vorteile, verbunden mit der hohen Leistungsfähigkeit seiner Wärmeleitfähigkeit, machen es warscheinlich zum effizientesten Isolationsprozess auf dem Markt. Die Dicke der Isolierung wird reduziert. Die Wärme wird besser gespeichert. Der Schaum gibt keinen Staub ab und wird im allgemeinen als A+ für die VOC klassifiziert. Er trägt zu einer gesünderen Raumluft bei und ein ungeheitzter Wohnraum kann in Erwägung gezogen werden. Der Kostenfaktor ist eher gering und die Heizersparnisse sind real.

Für welche Anwendungen kann er verwendet werden?

Die projizierende Schaumdämmung kann sowohl bei Neubauten als auch bei Renovierungsarbeiten verwendet werden; Innen und Außen. Für Fußböden (insbesondere Fußbodenheizung), auf alten Holzböden (Zur Isolierung und zur Erzielung einer flachen Oberfläche), zur Isolierung von Wänden und Dächern und zur Dämmung von Terrassendächern. Sie kann ebenfalls für sanitäre Hohlräume und Fundamente genutzt werden. In der Industrie isoliert sie Tanks, Keller, Kälteanlage, Schiffe, landwirtschaftliche Gebäude, uvm.

Darf ich selbst die Schaumdämmung projizieren?

Nein ! Zum Projizieren der Schaumdämmung benötigen Sie eine Ausbildung und viel Erfahrung, insbesondere für das Projizieren an der Decke und an den Wänden. Die Isolierung mithilfe projizierender Schaumdämmung wird von zwei Männern an der Baustelle umgesetzt. Die Einstellung der Projektionsmaschine stellt ein Know-How dar, zum Erzielen eines stabilen Schaums, dessen Konsistenz auch über einen längeren Zeitraum unverändert bleibt. Des Weiteren benötigen Sie bei der Projektion der Schaumdämmung eine Atemschutzmaske.

Wie kann ich feststellen ob mein Wohnraum schlecht isoliert ist?

Drei Fakten weisen auf eine schlechte Isolierung hin: wenn Ihre Heizkosten hoch ausfallen, die Kälte im Winter in die Wohnung zieht und sich auch im Sommer der unbehaglich fühlen.

Sollten Sie Luftströme bei geschlossenen Türen und Fenster wahrnehmen, sich der Boden und die Wände im Winter kalt anfühlen, leiden Sie warscheinlech an mangelnden Komfort aufgrund der Unmöglichkeit, die gewünschte Raumtemperatur aufrechtzuhalten.

Ist die dickste Isolierung die Beste?

Die Dicke des Produkts reicht nicht aus um die Wärmedämmkapazität zu bestimmen. Wenn Sie zwei Produkte gleicher Wärmeleitfähigkeit vergleichen, ist das dickere Modell das Bessere.

Ist die schwerste Isolierung die Beste?

Die schweren Produkte mit hoher Dichte, werden vor allem da eingesetzt, wo eine gute mechanische Festigkeit erforderlich ist (Boden, Dachdeckung, Abdichtung, usw). Die schwerere Isolierung ist somit nicht unbedingt die Beste, je nach Bestimmungsort der Isolierung, kann ein leichteres Produkt genauso gut sein.

Was ist eine Wärmebrücke?

Die Zone der geringsten thermischen Beständigkeit, die den Wirkungsgrad einer Wärmedämmung verringert: zum Beispiel das Endstück des Bodens in der Wand der Fassade.

Es sollten zwei Arten von Wärmebrücken berücksichtigt werden :
– thermische Bindungsbrücken

– integrierte Wärmebrücken
Die thermische Bindungsbrücke: Sie zeichnet sich durch einen mittleren thermischen Transmissionskoeffizienten aus, der durch die Verbindung von zwei (oder mehr) Wänden besteht, von denen mindestens eine in Kontakt mit der Außenwelt ist. Es gibt überwiegend folgende thermische Bindungsbrücke:

– periphere Verdindung von Fußboden mit einer Wand

– periphere Verbindung von Zwischenböden mit einer Wand

– periphere Verbindung hoher Terrassenböden mit einer Wand

Was ist ein Luftzwischenraum?

Ein Luftzwischenraum ist ein lamellares Volumen, das zwischen zwei Materialschichten in einer Gebäudewand gebildet wird. Es kann ein sogenannter belüfteter Luftzwischenraum sein, weil er in gewisser Weise in seinem eignen Volumen mit der Außenatmosphäre in Berührung kommt. Dies ist der übliche Fall des empfohlenen Luftzwischenraumes, zum Beispiel unter der Frontabdeckung. Der belüftete Luftzwischenraum kann auch die Funktion haben, Feuchtigkeit vom Dach oder vom Innenraum des Gebäudes abzuleiten. Ein unbelüfteter Luftzwischenraum kann Pathologien in der entsprechenden Konstruktion verursachen. Dieser unbelüftete Luftzwischenraum verwendet Technologien, die in der Regel ungeeignet für die Bedingungen der Baustellen sind, jedoch für die Herstellung von Fenster mit Doppelverglasung dienen. Tatsächlich kann ein „schwach belüfteter“ Luftspalt in einer Gebäudewand verwendet werden, vorausgesetzt, dass es besonders sorgfältig durchgeführt wird, um die Belüftung des Luftzwischenraumes zu verringern. Aus thermischer Sicht, erhöht der belüftete Luftzwischenraum nicht die thermische Beständigkeit der Wand.

Was muss ich wissen bevor ich die Isolierarbeiten an älteren Gebäuden beginne?

Für die Erneuerung der Isolierung an älteren Konstruktionen, ist eine personalisierte Diagnose absolut notwendig, um die geeignetste Isoliermethode zu wählen und eine Verschlechterung des Zustands der Wände zu vermeiden. Dabei wird die Natur der Wände, ihr Alter und Ihre thermische Widerstandfähigkeit berücksichtigt.

Soll ein neuer DPE (Leistungsdiagnostik im Bereich der Energie) erstellt werden, nachdem die Isolierarbeiten abgeschlossen sind?

Die DPE ist obligatorisch beim Verkauf oder der Vermietung Ihres Immobilienbesitzes. Je besser das Etikett Ihrer Immobilie, desto mehr wertet es diese auf. Die Leistungsdiagnose erlaubt dem zukünftigen Erwerber den Energieverbrauch abzuschätzen, den er für seine Heizung, seinen Warmwasserbedarf und die Klimaanlage benötigt. Sie sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet eine neue DPE erstellen zu lassen, sollten Sie Dämmarbeiten in Ihrem Zuhause planen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, vor und nach den Arbeiten eine Leistungsdiagnose durchzuführen zu lassen. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihre Arbeiten besser vorsehen und planen zu können, und nach Abschluss der Arbeiten Ihre Effizienz festzustellen.

Ist mein Zuhause perfekt isoliert, sobald alle Isolierarbeiten abgeschlossen sind?

Berücksichtigen Sie die Wärmebrücken und die Undichtheiten am Gebäude: Diese Wärmelecks verursachen erhebliche Energieverluste durch die Übergänge zwischen Boden und Außenwand, dem Kamin, Lüftungsanlagen und sogar Steckdosenleisten.

Um die Mängel zu beheben, sollten Sie bei der Erstellung des Bau- oder Renovierungsprojekts folgendes beachten: Eine komplette und gut gestaltete Dämmung wird den Großteil dieser Mängel beseitigen.

Ist die Isolierung obligatorisch? Welche Regeln müssen beachtet werden?

Die thermische Regulierung (RT) gibt die Bestimmungen der Energie-Renovierung an, an die sich Einzelpersonen zu halten haben.

Diese regelt die minimale Anforderungen für jeden Bereich (Dachdeckung, Wände, usw) die erfüllt werden müssen, verpflichtet jedoch keinen dazu eine bessere Dämmung zu verwirklichen.

Was ist eine ökologische Dämmung?

Es handelt sich um eine Isolierung aus nicht gesundheitsschädlichen Stoffen, d.h. deren Herstellung, Transport, Montage und Lebensdauer die Umwelt nur in geringem Maße beeinträchtigt. Darüber hinaus muss eine umweltfreundliche Dämmung effizient sein, die thermische Regungslosigkeit im Gebäude bieten und dementsprechend den Heiz- und Kühlbedarf verringern.

Sind Dämmstoffe aus natürlichem Material weniger gesundheitsschädlich als die aus anderen Materialien?

Alle Dämmstoffe, auch die die aus natürlichem Material hergestellt werden, erhalten eine Behandlung und Zusatzstoffe gegen Feuchtigkeit, Insekten oder Feuer, die sie für unsere Behausungen effizient und dauerhaft machen. Die Frage ist also nicht der Ursprung des Materials, sondern sein Herstellungsprozess und die Zusätze die es fertigstellen. Achten Sie bitte auf die Eigenschaften Ihrer Isolierung.

Was macht eine gute Isolierung aus?

Die Isolierung sorgt für eine gute Wärmedämmung, indem der Wärmeaustausch zwischen Innen- und Außenbereich verringert wird. Eine leistungsfähige Wärmedämmung erzielen Sie durch die Verwendung einer wärmeleitfähigen Dämmung.

Was macht ein leistungsfähiges Fenster aus?

Die Energieeffizienz eines Fensters hängt von verschiedenen Elementen ab :
– Oberfläche der Fenster
– Verglasung
– Material der Profile

Die Leistung der Fenster wird durch den Wärmeübertragungskoeffizienten qualifiziert. Je niedriger der Wert, desto besser die Wärmedämmung des Fensters.

Kann die Dämmung einen Einfluss auf den Komfort im Sommer haben?

Je besser eine Gebäude isoliert ist, desto weniger Hitze kann durch die Wände dringen. Im Winter, werden Wärmeverluste verringert, im Sommer wird die Temperatur im Wohnraum beibehalten. Um den „Thermoflasche“-Effekt zu vermeiden, ist es wichtig, auf Sommer-Komfort-Strategien zurückzugreifen: Einen Sonnenschutz auf die der Sonne ausgesetzten Glasflächen anzubringen (Sud, West) und diese zum Zeitpunkt der Exposition geschlossen zu halten, sowie die nächtliche Belüftung des Wohnraums, um die angestaute Hitze loszuwerden.

Soll ich meine bestehende Isolierung ersetzen?

Ob die Isolierung ersetzt werden soll, hängt von deren Natur und Zustand ab. Sollte die Mineralwolle über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit ausgesetzt gewesen sein, wird sie an Isolierkapazität verloren haben und muss warscheinlich ausgetauscht werden. Bei älteren Konstruktionen, empfehlen wir Ihnen sich an einen Fachmann zu wenden. Einige Schaumstoffe, die in den siebziger und achtziger Jahren verwendet wurden, sind giftig und können ohne Eingriff eines Fachmanns nicht ausgetauscht werden. Sie dürfen die entstandenen Abfälle auf keinen Fall verbrennen und bitte ensorgen Sie diese in dichten Säcken an einer Mülldeponie.

Ich wohne in einem alten Haus mit dicken Mauern. Muss ich es wirklich isolieren?

Sie haben es bestimmt schon bemerkt, mitten im Winter, in einem alten, unbeheizten Gebäude mit dicken Steinmauern: es ist kalt ! Tatsächlich reicht die Dicke eines Materials nicht aus, um dämmende Eigenschaften zu haben. Es muss auch verhindert werden, dass Wärme durch sie hindurchtritt (Wärmeleitfähigkeit).

Darf eine feuchte Wand isoliert werden?

Bevor Sie eine feuchte Wand isolieren, sollten Sie der Ursache dieser Feuchtigkeit auf den Grund gehen und diese behandeln lassen. Wenn die Feuchtigkeit in der Wand nach dem Anbringen der Isolierung gefangen bleibt, riskieren Sie die Wirksamkeit der Dämmung einzubüßen und schlimmer noch, den Fortbestand und die Haltbarkeit des Gebäudes aufs Spiel zu setzen.

Verringert das Lüften nicht die Wirksamkeit der Dämmung?

Beim Heizen Ihres Wohnraums, sollten Sie die Fenster nicht gleichzeitig weit offen lassen um zu lüften. Ideal wäre es, die zwei Aktionen separat voneinander durchzuführen und vor allem die richtige Balance zu finden. Eine regelmäßige Belüftung reinigt Ihre Raumluft und verringert die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit. Die trockene Luft bewahrt Ihre Wände und Dämmstoffe.

Was sind die Auswirkungen der Isolierung auf das Lüftungssystem des Wohnraums?

Beim Anbringen der Dämmung muss die Installation eines effizienten Lüftungssystems (kontrollierte, mechanische Belüftung) vorgesehen werden. Dank der kombinierten Wirkung dieser beiden Lösungen, hat der Innenraum eine angenehme Temperatur und die ständige Erneuerung der Raumluft ermöglicht eine bessere Innenluftqualität und vermeidet so das Bilden von Schimmel, Kondensation oder andere Pathologien im Zusammenhang mit Feuchtigkeit. Da die Dämmungsarbeiten und die Installation eines effizienten Lüftungssystems untrennbar miteinander verknüpft sind, muss jedes Projekt vobedacht und ganzheitlich betrachtet werden.

Führt meine Dämmung nicht zur Überhitzung im Sommer?

Nein, im Gegenteil. Die isolierten Wände verhindern, dass die Hitze/Kälte durchdringt, Sommer wie Winter. Während den kalten Perioden, wird die beheizte Luft in Ihrem Zuhause bewahrt. Im Sommer dringt die äußere Hitze nicht in den isolierten Lebensraum ein. Bei sehr gut isolierter Wohnung, kann ein Gefühl von Überhitzung entstehen, „Thermosflasche“-Effekt genannt, weil jedes Insasse und jedes Gerät eigene Energie ausstrahlt (Küche, körpereigene Energie, Computer …), die dem Wohnraum nicht entfliehen kann. Daher sollte die Verbesserung der Dämmung mit einem besseren Lüftungssytem assoziiert werden, die das Ausströmen der im Inneren angestaute Raumluft (und Energie) begünstigt.

Was tun, wenn die Glaswolle auf einer Palette nass geworden ist? Welche Folgen kann das haben?

Die Paletten mit Glaswolle werden so mit Film verpackt, dass sie im Freien gelagert werden können. Sobald die Folie angeschnitten ist, um auf die Rollen oder Platten zuzugreifen, müssen diese trocken zwischengelagert werden.

Verweigern Sie die Abnahme der Glaswolle, sollte diese in der Verpackung nass geliefert worden sein. Dies weist auf eine fehlerhafte Lagerung hin und darf nicht verwendet werden. Versuchen Sie nicht die nasse Wolle zu trocknen oder das Wasser mit Druck auszupressen. Die Ware muss ausgewechselt werden.

Hinweis: Die Wasserabsorptionsklasse der Glaswolle sorgt dafür, dass sie nicht wasseraufsaugend sind. Sie sind wasserdampfdurchlässig (mu=1), was bedeutet, wenn sie gemäß der thermischen Regulierung im Lebensraum verwendet werden, der Wasserdampf durch die Glaswolle abgeleitet wird, ohne ihre thermischen und akustischen Eigenschaften zu verändern. Im Falle einer versehentlichen, direkten Einwirkung von Wasser (im flüssigen Zustand und nicht in Form von Dampf), absorbieren sie sehr wenig und trocknen schnell durch die Belüftung der Wände.

Was tun, wenn die Isolierwolle meines Dachs nass ist?

Die Isolierwolle des Dachs kann nur durch ein Leck oder die Verschiebung eines Abdeckelements nass werden. Wenn es sich um eine partielle Befeuchtung handelt, ohne stagnierendes Wasser, trocknet die Glaswolle durch die Belüftung des Daches und erlangt ihre thermischen und akustischen Eigenschaften wieder indem sie zu ihrer ursprünglichen Dicke zurückkommt:

·      Die Dachneignung verhindert den Stillstand des Wassers und der belüftete Luftzwischenraum begünstigt den Trocknungsprozess der Glaswolle. Daher ist es wichtig, diesen belüfteten Luftzwischenraum unter der gesamten Dachschräge anzubringen

Bei schlimmeren Fälle, insbesondere im Falle einer Wasserstagnation in den Wänden, sollten sie das Trocknen der Glaswolle abwarten, um beurteilen zu können ob diese ausgewechselt werden muss oder nicht.

Um das Abfließen des Wassers zu begünstigen, kann es notwendig sein (abhängig von der Menge an Wasser, die ins Dach eingedrungen ist) einige Löcher unter der befeuchteten Stelle zu bohren. Versuchen Sie nicht die Wolle zu manipulieren so lange diese nass ist um ihre Kohäsion zu bewahren, nicht durch Auspressen des Wasser oder ähnliches : Die Belüftung des Dachs ermöglicht ihre Trocknung. Allerdings lohnt es sich, einen professionnellen Entfeuchter für einige Tage zu mieten, um das Trocknen der Wände zu beschleunigen. Nach vollständiger Trocknung, prüfen Sie den Zustand der Glaswolle, der Verkleidung und der Gipsplatten. Wenn die Glaswolle zusammengedrückt aussieht, sollten Sie diese auswechseln.

Was tun, wenn die Isolierwolle der Außenwände meines Hauses nass ist?

Mineralwolle, die folgend der thermischen Regulierung in der Wand angebracht wurde, kann ohne Fremdeinwirkung nicht nass werden. Die Anwesenheit von feuchter Mineralwolle in der Wand, weist auf eine andere Ursache hin : ein Leck im Dach, Lecks in den Rohrleitungen, Riss in der Fassade, usw.

Das Einsickern von Wasser, je nach Menge, die in die Wand eingedrungen ist, erfordert das Schneiden an der Unterseite der Gipsplatte, um das Abfließen zu ermöglichen. Lüften Sie so viel wie möglich, um den Trocknungsprozess zu begünstigen. Die Anmietung eines professionnellen Entfeuchters kann das Trocknen der feuchten Wände beschleunigen. Warten Sie die vollständige Trocknung der Mineralwolle ab, bevor sie den Zustand der Verkleidung prüfen. Manipulieren Sie die Mineralwolle nicht, solange sie nass ist (z.B. durch pressen, um zu versuchen, das Wasser zu extrahieren). Mineralwolle, die versehentlich nass geworden ist, erlangt ihre thermischen und akustischen Eigenschaften wieder, indem die getrocknete Mineralwolle zu ihrer ursprünglichen Dicke zurückkommt. Alle durch Feuchtigkeit verformten Gipsplatten müssen ausgetauscht werden.

Wenn es sich um Wasserschlamm handelt (Überschwemmung zum Beispiel), müssen Mineralwolle und Gipsplatten entfernt und die Wände gereinigt werden. Die vollständige Trocknung muss abgewartet werden, bevor man eine neue Isolierung anbringen kann.

In welche Richtung soll die luftdichte Membrane angebracht werden?

Die Membranen haben alle eine Markierung an der Seite, die auf der beheizten Seite der zu bedeckenden Wand positionniert werden soll. Bei der Anbringung muss die Membrane an jeder angrenzenden Wand, auf beiden Seiten 10cm überstehen. Die überstehenden Stellen der Membrane werden anschließend mit Hilfe eines Abdichtungsmittels versiegelt.

Wo soll die luftdichte Membrane im Dachboden angebracht werden?

Die Vorschriften verlangen die Luftdichtheit der Außenhülle des Gebäudes. Folgend den Regeln, muss die Isolierung durch das Anbringen einer dampfsperrenden Membrane ergänzt werden, die an der beheizten Seite der Wand, zwischen Isolierung und Endverkleidung positionniert werden muss.

Die Luftdichtheit des Dachbodens kann durch die Verlegung einer unabhängigen und durchgehenden Dampfsperre (z.B. luftdiche Membranen) vor dem Isolieren des Dachbodens erreicht werden. Das Anbringen dieser Membrane ist zwingend erforderlich, wenn der Dachboden nicht luftdicht ist (Holzboden zum Beispiel). Diese Membranen beseitigen das Risiko von Kondensation in den Wänden et begünstigt die Trocknung der Tragebalken.

Kann das die Verkleidung der Mineralwolle aus Kraftpapier als Dampfsperre dienen?

Die Verkleidung der Mineralwolle aus Kraftpapier ist keine Dampfsperre im Sinne der Regulierung. Sein Widerstand gegen das Ausströmen von Wasserdampf liegt weit unter 18 Metern. Abhängig von der beabsichtigten Anwendung im Gebäude und den damit zusammenhängenden Vorschrifen, kann es die Dampfsperre nicht ersetzen (MOB-Wände, Dachböden).

Sind die hygroregulierenden Membranen mit dem Kraftpapier auf der Mineralwolle kompatibel?

Die hygroregulierende, luftdichte Membranen, deren Widerstand gegen das Ausströmen von Wasserdampf von der relativen Feuchtigkeit abhängt, sind Produkte, deren Umsetzung technischer Beratung bedürfen. Unabhängig von der gewählten Membrane, diese ist mit allen Arten von Wolle kompatibel, egal ob mit Kraftpapier beschichtet oder nicht.

Soll eine Dampfsperre in einem ausgebauten Dachboden installiert werden?

Die Dachschräge und –decke sind „offene“ Wände, die das Installieren einer unabhängigen und kontinuierlichen Dampfsperre erfordern, um die Übertragung des Wasserdampfes in die Wände einzuschränken und die Strukturen vor auftretenden Störungen, in Verbindung mit überschüssiger Feuchtigkeit, zu schützen. Je nach Art der Wand und der geographischen Lage des Grundstücks (Tiefland- oder Bergklima) , bestimmt der Sd-Wert (Widerstand gegen Wasserdampfdiffusion), die zu verwendende Dampfsperre.

Ist die Verlegung einer Dampfsperre in einem ungenutzten Dachboden notwendig?

Die Installation einer unabhängigen und kontinuierlichen Dampfsperre im Boden eines ungenutzten Dachbodens ist in mehreren Fällen vonnöten:

·      Der Immobilienbesitz befindet sich im Bergklima

·      An der Unterseite des Dachs ist eine unbelüftete Unterspannbahn angebracht

·      Die Verlegung eines Bodens oberhalb des Isolierung ist vorgesehen, um Stauraum zu schaffen

·      Die Natur des Bodens gilt nicht als luftdicht (z.B. Holzboden)

Für Immobilien die sich im tiefländischen Klima befinden, kann eine Dampfsperre von Sd > 18 Metern oder eine für diesen Einsatz validierte Membrane verwendet werden.

Braucht man eine Dampfsperre für ein Haus aus Holzgerippe (MOB)?

Gebäude aus Holzgerippe müssen eine unabhängige, kontinuierliche Dampfsperre über die gesamte Außenhülle haben. Der Sd-Wert (Widerstand gegen Wasserdampfdiffusion) der Dampfsperre variiert in Funktion:

·      Der geographischen Lage des Gebäudes (Tiefland-/Bergklima)

·      Die Endbearbeitung der Außenwände

·      Positionierung der Membrane in der Wand (Positionnierung 2/3-1/3 oder 3/4-1/4).

Ist die Installation einer Dampfsperre für die Isolierung der Wände eines alten Hauses notwendig?

Die Wände der alten Häuser haben in der Regel keinen kapillaren Schnitt an der Basis, so dass die Verwendung einer Dampfsperre auf der beheizten Seite der Wände besonder vorteilhaft ist, um die Übertragung von Wasserdampf in den Wänden im Winter zu begrenzen und das Trocknen der Wände in der Sommersaison zu begünstigen.

Bei der Renovierung ist es entscheidend, eine kontrollierte Lüftungsanlage für die Raumluftqualität einzuplanen. Ohne kontrollierte Belüftung, können alte Häuser die aus unserer aktuellen Lebensweise entstandene große Wasserdampfproduktion (duschen, drinnen Waschen und Trocknen der Wäsche, kochen, usw.), nicht ableiten. Daher sollten Sie gegen übermäßige Feuchtigkeit vorbeugen:

·      In den Wänden, durch die Verwendung einer geeigneten dampfsperrenden Membrane

·      Im Innenraum, durch den Einsatz eines kontrollierten Lüftungssystems

um die durch übermäßige Feuchtigkeit ausgelösten Störungen (Kondensation, Schimmel, usw.) zu vermeiden, die die Qualität der Raumluft und den Komfort der Insassen beeinträchtigen würde.

Welche Isolierung eignet sich am besten für einen ausgebauten Dachboden mit hoher Deckenhöhe?

Ein schwach isoliertes Dach verursacht den Großteil des Energieverlustes eines Hauses (bis zu 30%). Die Isolierung des Daches gilt daher als vorrangig bei Renovierungsarbeiten. Wenn der Dachoden eine ausreichende Deckenhöhe auweist, wird versucht, ein Isoliersystem anzuwenden, das vom thermischen Widerstand so nahe wie möglich an der Empfehlung für Neubauten rankommt, nämlich R>8m2.K/W.

Um die bewohnbare Fläche des Dachbodens zu optimieren, wird Wolle mit niedrigem Lambda (0.035 bis 0.032 W/m.K) gewählt, um eine hohe Wärmedämmleistung und möglichst wenig Platzverbrauch zu erzielen.

Welche Isolierung eignet sich am besten für einen ausgebauten Dachboden mit geringer Deckenhöhe?

Ein schwach isoliertes Dach verursacht den Großteil des Energieverlustes eines Hauses (bis zu 30%). Die Isolierung des Daches gilt daher als vorrangig bei Renovierungsarbeiten. Bei niedriger Deckenhöhe wird Wolle mit niedrigem Lambda (0.035 bis 0.032 W/m.K) eingesetzt, um die Platzbedarf der Isolierung gering zu halten und damit die Wohnfläche zu optimieren. Die Isolierung von außerhalb ist die geeignetste Lösung.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Isolierung an der Außenseite des Dachgeschosses:

·      Die Isolierung durch die Umsetzung eines Sarking-Systems, das den Vorteil hat, das schöne Dachgebälk vorzuheben ;

·      Die Isolierung durch die Umsetzung eines Integra Reno Systems.

Die letzte Lösung ermöglicht starke thermische Widerstände, Nahe der Empfehlung für Neubauten durch die Erhöhung der Abdeckung. Beide Lösungen erlauben es, die gesamte vorhandene Dachbodenfläche zu bewahren.

An meinem Dach ist keine Unterspannbahn angebracht. Kann das Dach dennoch ohne Probleme isoliert werden?

Die Verwendung einer HPV-Unterspannbahn (hoch Wasserdampf durchlässig) ermöglicht es unter anderem, das Gerüst und das Dach vor unvorhersehbaren Wasserschäden zu schützen (Bruch eines Dachelements zum Beispiel). Die Umsetzung dieser Art von Unterspannbahnen ist neu viele alte Häuser haben keine. Im Falle einer Renovierung kann das Anbringen der durchgehenden Unterspannbahn jedoch nur durch den Abbau der Abdeckung durchgeführt werden, um auch das Holz der Dachschräge zu schützen. Wenn die Überdachung Ihres Hauses keiner Instandsetzung bedarf, fallen die Kosten für den Abbau der Abdeckung zum Anbringen der kontinuierlich Unterspannbahn hoch aus.

Bei Renovierungsarbeiten, wo das Dach keine Unterspannbahn hat und die Abdeckung keine Reparaturen erfordert, ist es vorzuziehen, einen Luftzwischenraum unter den Latten zu lassen, das größer als das vorgeschriebene Minimum von 2cm ist. Dies ermöglicht eine bessere Belüftung der Unterdachs und eine schnelle Trocknung beim versehentlichen Eindringen von Wasser. Um die Dämmleistung Ihres Daches zu optimieren, wählen Sie Wolle mit niedrigem Lambda (0.035 bis 0.032 W/m.K), die zusätzlich die Wohnfläche Ihres Dachbodens so weit wie möglich bewahrt.

Wie kann man ein Dach isolieren, das keine Unterspannbahn hat?

Auch wenn ein Dach keine Unterspannbahn hat, kann die Wärmedämmung eines ausgebauten Daches durch folgende Punkte erreich werden:

·      Die thermischen Regeln erfordern einen belüfteten Luftzwischenraum von mindestens 2cm (unter Berücksichtigung der Dicke der Isolierung) unter den Latten der Dachabdeckung (Dachziegel, Schiefer). Dieser Luftspalt ist für die Instandhaltung des Holzes der Dachschrägen unverzichtbar.

·      Die thermischen Regeln erfordern die Verwendung einer halbstarren Lambda von maximum 0.036W/m.K und einen thermischen Widerstand von minimum R=1.65m2.K/W für die Wärmedämmung zwischen Dachsparren.

Auch, wenn die Höhe der Dachsparren nicht ausreichend ist, um den vorgeschriebenen belüftete Luftzwischenraum und die Anforderungen an die Dämmung zwischen Dachsparren zu erfüllen, muss die vollständige isolierende Vorrichtung unter den Dachsparren eingehalten werden. Es ist besser einen größeren Luftzwischenraum als einen belüfteten Luftzwischenraum einzubauen, der den technischen Anforderungen nicht entspricht : Diese Feuchtigkeitsquelle kann die Lebensdauer der Dachschräge beeinträchtigen und das Aufkommen von Pathologien begünstigen (Pilze, Schimmel, usw.).

Im Allgemeinen ist die geographische Lage der Wohnung (Einwirkung von herrschenden Winden, Seeküste, usw.) ausschlaggebend, um die richtige Dicke des Luftspalts zu bestimmen. Besser ist eine dickere Luftspalte zu wählen, für eine bessere Belüftung des Unterdachs und eine schnelle Trocknung des Holzes und gegebenenfalls der Isolierung beim versehentlichen Eindringen von Wasser.

Um den Platzbedarf der Dämmung unter Dachsparren gering zu halten, und somit die bewohnbare Dachbodenfläche zu optimieren, sollte Sie Wolle mit den niedrigsten Lambdas wählen (0.035 bis 0.030 W/m.K). Im Falle einer anschließenden Reparatur des Dachs, sollte eine HPV (hohe Wasserdampfdurchlässigkeit) Unterspannbahn angebracht werden, an die die Isolierung in direktem Kontakt angesetzt wird, und dementsprechend die Gesamthöhe der Dachsparren zur Montage der Isolierungen haben.

Mein Dach hat eine Unterspannbahn, aber ich weiß nicht, ob diese HPV (hohe Wasserdampf durchlässig) ist. Wie kann ich meinen ausgebauten Dachboden isolieren?

Die HPV Unterspannbahnen sind erst kürzlich auf dem Markt, daher ist die in Ihrem Dach installierte Unterspannbahn warscheinlich dampfdicht (z.B. Bitumen-Unterspannbahn). Die Fertigstellung der Isolierung an den Dachschrägen, erfordert laut der thermischen Regulierung die Erstellung eines belüfteten Luftzwischenraums von mindestens 2cm unter den Dachträgerlatten (unter Berücksichtigung der Wiederaufnahme der Dicke der Isolierung). Um diesen vorgeschriebenen, belüfteten Luftzwischenraum zu schaffen, haben Sie keine andere Wahl, als kleine Öffnungen in die Unterspannbahn (im unteren Teil und im oberen letzten Drittel) zu machen. Die Luftzirkulation wird hierdurch gefördert und jegliches Risiko einer Kondensation an der Verbindungsstelle zwischen Unterspannbahn und Isolierung minimiert, wodurch das Auftreten von Störungsquellen für das Holz (Pilze, Schimmel, usw.) vermieden werden.

Für die Belüftung an der Oberseite des Daches, können Sie sich auch für Öffnungen an der Unterspannbahn am Dachfirst entscheiden inklusive der Anbringung einer belüfteten Abdeckklappe. Achten Sie auf den Schutz der Lüftungsöffnungen durch die Verlegung eines Feingitter, die das Eindringen von kleinen Tieren in den Wänden verhindert.

Verschlechtert Glaswolle die Raumluftqualität?

Bei den Gesundheitskennzeichnung (obligatorisch für alle Bauprodukte) für Mineralglas und Steinwolle, gilt die Klasse A+ als die höchste Einstufung. Die Raumluftqualität einer mit Glaswolle isolierten Unterkunft garantiert eine gesunde Umgebung für die Insassen.

Darüber hinaus ist Mineralwolle (aus Glas oder Gestein) einer kontinuierlichen Fertigungskontrolle unterworfen und wird von der unabhängigen europäischen Zertifizierungsstelle für Mineralwolle (EUCEB) attestiert. Mineralwolleprodukte, die auf den Markt gebracht werden, müssen folgend der europäischen Richtline 97/69/EG frei von Karzinogenität sein. Diese Zertifizierung stellt sicher, dass Mineralwolle kein gesundheitliches Risiko für die Anwender darstellt.

Wie erreicht man die Luftdichtheit der Wände?

Um die Energieeffizienz der Wohnung zu gewährleisten und parasitäre Luftlecks zu vermeiden, schreibt die thermische Regulierung einen gewissen Grad an Luftdichtheit der Außenhülle des Gebäudes vor. Dieser vorgeschriebener Luftdichtheitsgrad muss bei Abnahme der Immobilie gewährleistet sein.

Um die Luftdichtheit der Gebäudehülle dauerhaft zu gewährleisten, haben die Hersteller luftdichte Membranen entwickelt, die an die Art der zu isolierenden Wände angepasst sind. Diese Membranen haben, je nach Gebäude- und Anwendungsart, unterschiedliche technische Eigenschaften: einfache luftdiche Membrane, lufdichte Membrane mit Dampfsperreigenschaften (variable Sd), Standard Dampfsperremembrane (Sd > 18 Meter).

Bei der Auswahl der zu verwendenden Membran ist zu prüfen, ob dieser mit der Art der Wand übereinstimmt, die Sie luftdicht versiegeln möchten.

Kann eine weitere Isolierung zu einer bestehenden Isolierung hinzugefügt werden?

Il est possible, sous certaines conditions, de conserver un ancien isolant et de procéder à l’ajout d’une isolation complémentaire afin d’augmenter la performance énergétique d’un logement.

En comble perdu, avant tous travaux, il faut s’assurer au préalable que le plancher existant peut supporter la charge d’une isolation complémentaire. Un calcul de portance peut être nécessaire selon le type de plancher, la nature et l’épaisseur d’isolant visées, et en particulier si l’on prévoit l’ajout d’un plancher au-dessus de l’isolant. Dans ce dernier cas, il est impératif de procéder à la pose d’un pare vapeur (Sd> 18 mètres) sur le plancher existant avant toute isolation.

S’il s’agit d’un plafond en plaques de plâtre sous ossature métallique, on respecte les prescriptions qui limite le poids de l’isolant/m2 selon le type d’ossature posée (simple ou double) et l’entraxe entre éléments d’ossature.

Pour la mise en œuvre, on s’assure au préalable que l’isolant existant recouvre bien l’ensemble de la surface de plancher et qu’il est toujours homogène : pas de dégradation par écrasement (stockage, passages pour entretien de la couverture ou de la vmc, etc.) ou par fuites dans la couverture.

Si l’isolant existant est correctement posé et qu’il calfeutre bien l’ensemble de la surface, il constitue déjà un premier niveau d’isolation.
La poussière présente en cas d’absence d’écran de sous toiture ne nuit pas à sa performance.

La laine ajoutée en complément doit être une laine nue ou une laine en vrac, mise en œuvre sans laisser de lame d’air entre l’isolant existant et la laine ajoutée. Si la laine achetée est revêtue d’un surfaçage kraft, il faut le lacérer à raison d’une dizaine de fentes de cutter/m2. Sa pose ne doit pas obstruer les ouvertures de ventilation lorsque celle-ci s’effectue par les rives basses de la couverture.

Peut-on ajouter un isolant sur une isolation existante sur les rampants d'un comble aménagé ?

Pour améliorer la performance thermique d’un comble aménagé, il est possible, après dépose du parement et de son ossature porteuse, de compléter un isolant existant posé entre chevrons. Pour pouvoir le conserver, il faut s’assurer au préalable qu’il calfeutre bien l’ensemble des rampants et plafond du comble aménagé, qu’il n’a pas subi de dégradation et que la lame d’air ventilée réglementaire pour la ventilation de la couverture a bien été conservée. Pour procéder à l’ajout d’une laine complémentaire, le revêtement kraft de l’isolant existant doit être préalablement lacéré à raison d’une dizaine de fentes de cutter/m2. On pose alors des suspentes de longueur adaptée à l’épaisseur de laine que l’on souhaite ajouter puis, conformément aux règles de l’art, on finalise l’isolation par la mise en œuvre d’un pare vapeur indépendant et continu (Sd > 18 mètres ou membrane sous avis technique). Enfin, pour assurer l’étanchéité à l’air des parois, on met en œuvre la membrane à l’aide des pièces de pose dédiées (mastic d’étanchéité à l’air en périphérie, adhésifs durables et adaptés à la jonction entre les lés de membrane et au pourtour des gaines et conduits traversant éventuellement la membrane).

A noter : conserver l’isolant existant n’est pas toujours judicieux si la hauteur sous plafond du comble est faible. En effet, suivant l’année de mise en œuvre de la 1ère isolation, le lambda du produit existant peut être élevé. Or, les laines d’aujourd’hui étant de plus faible lambda, elles sont plus performantes. Elles permettent d’obtenir à épaisseur égale de plus fortes résistances thermiques (R) ou à performance égale, de minimiser l’encombrement de l’isolation sous chevrons (ou fermettes). Les laines aux lambdas < 0,036 W/m.K permettent alors de mieux valoriser votre bien en optimisant l’espace habitable.

A résistance thermique égale visée, faut-il mettre une ou deux couches d'isolant ?

La résistance thermique (R) visée peut s’obtenir, soit par une pose de l’isolant en monocouche, soit par une pose en multicouches. En effet, les résistances thermiques de lits de laine superposés s’additionnent. Il existe toutefois aujourd’hui des laines de forte épaisseur permettant d’obtenir de hautes performances thermiques en une seule opération. Que l’on opte pour une pose en monocouche ou en multicouches, l’importance est la continuité de l’isolation tant pour la performance d’isolation thermique que d’isolation acoustique. Les lés de laine doivent donc être posés bord à bord bien jointifs pour parfaitement calfeutrer la surface à isoler.

En rénovation comme en neuf :

  • en combles aménagés, on opte pour une pose en double couche, si et seulement si, la hauteur des chevrons (ou fermettes) permet, en l’absence d’un écran de sous toiture HPV (Hautement Perméable à la Vapeur d’eau) de poser un isolant de lambda <0,036 W/m.K et d’une résistance thermique minimale R=1,65 m2.K/W, tout en maintenant la lame d’air ventilée obligatoire sous liteaux pour la ventilation de la couverture.
  • en comble perdu, on peut réaliser l’isolation par la pose d’une laine monocouche jusqu’à une résistance thermique R=10m2.K/W. On remonte la laine jusqu’à la panne sablière sans obstruer les entrées d’air éventuelles situées en rives basses de couverture.

A savoir : lorsque la surface de plancher à isoler est constituée d’un plafond en plaques de plâtre posé sous solives, la pose d’une laine à cheval sur les solives n’est pas autorisée par les règles de l’art. On pose entre solives un 1er lit de laine de hauteur égale à celles des solives. On place ensuite, en pose croisée, un 2nd lit de laine impérativement nue. Si la laine achetée pour le complément est revêtue kraft, on lacère celui-ci à raison d’une douzaine de petites fentes de cutter/m2 avant de la poser, sans lame d’air entre les deux lits de laine.

La laine de verre est-elle dangereuse pour la santé ?

Utilisées pour l’isolation du bâtiment depuis plus de 75 ans, les laines minérales commercialisées sont des produits fiables et sûrs à fabriquer, à installer et à utiliser. En 2001, le Centre International de Recherche sur le Cancer (CIRC) qui dépend de l’Organisation Mondiale pour la Santé (OMS) a reclassé toutes les laines minérales, quelques que soient leur date de fabrication, du groupe 2B au groupe 3, à savoir « ne pouvant pas être classé comme cancérogène pour l’homme », soit la même classification que le thé. Les règles de classification européennes définies en 1997 permettent de produire depuis cette date des laines minérales non classées.
De plus, les laines minérales (de verre ou de roche) font l’objet d’un contrôle continu en fabrication et sont certifiées par tierce partie indépendante, l’EUCEB (European Certification Board for Mineral Wool Product) qui garantit dans la durée que les produits en laine minérale mis sur le marché sont exonérés de cancérogénicité pour l’homme au sens de la Directive européenne 97/69/CE.  Cette certification garantit que les laines minérales ne présentent pas de risque pour la santé des utilisateurs.

Les fournisseurs de laine de verre vous recommandent des précautions d’hygiène à suivre pour la pose de ses isolants à base de laine de verre ou de roche par l’apposition sur les emballages de recommandations et pictogrammes. Ce sont les recommandations basiques applicables à tout chantier : ventiler le lieu de pose si possible ; nettoyer le chantier à l’aide d’un aspirateur ; couvrir les parties du corps exposées ; dans un endroit non ventilé, porter un masque jetable en cas de travail au-dessus de la tête, porter des lunettes de protection ; respecter la réglementation sur les déchets. Sur ce dernier point, la mise en déchetterie les laines minérales est possible en déchetterie collective ou en centre de stockage pour déchet « non dangereux non inertes » (anciennement classe 2).

Quel type de masque prévoir lors de travaux de pose de laine minérale?

Le port d’un masque de protection de type P1 (pour usage ménager ou bricolage léger) est recommandé pour les travaux de pose de laines minérales en panneaux ou rouleaux, en local non ventilé. Pour la pose des laines minérales en vrac s’effectuant par soufflage, le port d’un masque de type P2 est nécessaire pour garantir une exposition bien inférieure à la valeur limite d’exposition professionnelle, 1 fibre/ml.

A noter que l’utilisation des techniques de pose et des outils recommandés par Isover limite l’exposition à des niveaux inférieurs à la cette valeur limite.
Lors de travaux de rénovation, il est possible d’être en contact avec des poussières de natures diverses à des concentrations proches des valeurs limites d’exposition, il est recommandé de porter au moins un masque de type P2.

Le retrait de laines minérales nécessite les mêmes équipements de protection individuelle (EPI) que ceux pour le retrait de n’importe quel matériau poussiéreux.
Ils doivent être choisis en fonction du niveau d’empoussièrement sur le chantier.

La norme EN143 définit les exigences en termes de pénétration et de résistance respiratoire des filtres à particules équipant les demi-masques et masques complets :

  • P1 (FFP1) : Efficacité de Filtration Faible
  • P2 (FFP2) : Efficacité Moyenne

P3 (FFP3) : Haute Efficacité

L'isolation thermique est-elle utile en été?

Oui, l’isolation thermique de l’habitat est importante en été, pour maintenir une température agréable à l’intérieur et conserver la fraîcheur des pièces. Sans isolation, il fait aussi chaud dedans que dehors pendant les jours de canicule.

L'isolation permet-elle vraiment de faire des économies?

En maintenant une température intérieure constante, l’isolation thermique vous permet de réduire vos factures de chauffage: vous n’avez pas besoin de chauffer aussi longtemps et aussi fort, puisque la chaleur ne s’échappe pas des pièces. Vous réalisez donc des économies sur vos factures d’énergie. Le montant des économies dépend de votre habitation, de l’état de votre isolation actuelle, et de vos dépenses énergétiques annuelles.

Faut-il une autorisation pour isoler?

Les travaux d’isolation intérieure et les petits travaux d’isolation (du type châssis de portes et fenêtres) n’ont en général pas besoin d’autorisation préalable. En revanche, les travaux d’isolation qui modifient la structure externe de l’habitat peuvent nécessiter une autorisation préalable, par exemple dans le cas où l’isolation des murs extérieurs modifie la distance avec les bâtiments voisins.

Est-il possible de combiner isolation intérieure et extérieure?

L’isolation intérieure est compatible avec certaines isolations extérieures, mais doit s’évaluer au cas par cas pour l’isolation des murs, afin d’éviter les risques d’humidité et de pourrissement du mur et de l’isolant. En général, une isolation extérieure est plus performante et évite les problèmes d’infiltrations d’air et d’humidité.

Peut-on combiner isolation extérieure et des murs creux?

Bien souvent, il est impossible de combiner les deux types d’isolation, car un mur trop isolé et trop étanche à l’air ne respire plus et cause des problèmes d’humidité. de même, un mur creux ne peut être isolé si la façade de l’habitation a été peinte avec une peinture étanche. L’évaluation doit donc se faire au cas par cas, par un professionnel.

KAROSSERIE

Wo finde ich den Lackcode von meinem Auto?

Der Lackcode, der dazu dient den richtigen Farbton zu finden, finden Sie in der Regel in der Motorhaube, im Kofferraum oder auch im Türrahmen.

Was benötige ich für eine komplette Farbe?

In der Regel, benötigen Sie eine Grundfarbe mit einem hellem Klarlack oder eine 2-kompentige glänzende Farbe die sofort lackiert werden kann. Für einige Farben muss vorher eine Grundierung aufgetragen werden. Zum Schleifen und späteren Auftragen der Farbe benötigen Sie Schleifpapier für den nassen und trocknen Gebrauch, Schleifscheiben, ein Entfettungsmittel ohne Silikone, Abdeckungsmaterial und Klebebänder. Sollten Sie noch keine besitzen, legen Sie sich einen Schutzanzug und -handschuhe zu. Sie sollten immer eine Schutzmaske antragen, um das Einatmen der giftigen Dämpfe zu vermeiden.

Was brauche ich für ein Wassertransferdruck, d.h. Oberflächenbeschichtungsverfahren zum Aufbringen unterschiedlicher Muster und Dekore auf dreidimensional geformten Objekten?

Wir haben ein Starter-Set zusammengestellt, das alles beinhaltet was zum Anfangen benötigen. Um das Objekt komplett in Wasser eintauchen zu können brauchen Sie eine Wanne oder Becken.

Was ist erforderlich um ein Motorrad neu zu lackieren?

Sollten Sie Kunsstoffteile neu streichen wollen, brauchen sie folgende Bestandteile: Grundierung, elastische Additive, ein plastisches Haftmittel (Kunststoffprimer), Grundfarbe und heller Klarlack. Von den Eigenschaften der Farbe anhängig, brauch sie vielleicht auch Mastix. Bitte beachten Sie, dass die meisten Motorradfarben eine Grundierschicht benötigen, um den gewünschten Farbton zu erreichen.

Wieviele Liter (gebrauchsfertiges Produkt) brauche ich für mein Auto?

Für einen Kleinwagen (z.B. Golf III) ca. 5 Liter, für ein Auto mittlerer Größe (z.B. Opel Calibra), ca. 6 Liter und für ein Großwagen (z.B. BMW 7), ca. 7 Liter. In der Regel sind 4-5 Liter Farbe ausreichend, bevor die Additive hinzugefügt werden um die gebrauchsfertige Masse anzurühren.

Wieso ist eine Grundierschickt vonnöten?

Eine Grundierschicht stellt sicher den gewünschten Farbton zu erreichen. Für die Grundierschicht werden meistens einfache und deckende Farbtöne genommen um auf diese eine effektreiche Farbe (metallische Farbe) aufzutragen. Sollten Sie an der Notwendigkeit einer Grundierschicht zweifeln, bitten wenden Sie sich an uns. Für alle in unserer Datenbank erfassten Farbtöne, können wir Ihnen mitteilen, ob die Grundierschicht notwendig sein wird oder nicht.

Wie lange hält Plasti Dip™?

Bei korrekter Anwendung, hält Plasti Dip™ ungefähr 3 Jahre ohne Nachbesserung. Das Plasti Dip™ ist sehr dauerhaft und verliert nicht an Haftung. Die Quantität und der Sprühabstand sind ausschlaggebend für die Langlebigkeit des Produkts. Nach 3 Jahren oder wenn erwünscht im Laufe der 3 Jahren, kann mit Leichtigkeit eine neue Schicht aufgetragen werden.

Hält er auch beim Hitze und erschwerten Bedingungen wie z.B. Rallye?

Plasti Dip™ ist bis 93°C hitzebeständig. Die beschichteten Felgen sind hitzebeständig und bestehen den bei Rennen oder Rallye ausgesetzten Widrigkeiten.

Reagiert Plasti Dip™ wenn es in Kontakt mit Benzin kommt?

Plasti Dip™ ist eine lösemittelhaltige Beschichtung und ist somit nicht resistent gegen Benzin! Geben Sie bitte Acht beim Befüllen Ihres Tanks und bei allen Aktivitäten im Zusammenhang mit Benzin im näheren Umkreis der beschichteten Stelle.

Löst er sich wirklich ab?

Ja, Plasti Dip™ löst sich ab. Wir empfehlen maximum 5-6 Schichten aufzutragen, nicht nur wegen der Langlebigkeit, sondern auch um sicherzustellen, dass sich der Überzug in einem Stück abziehen lässt.

Wieviele Schichten soll ich auftragen?

Wir empfehlen maximum 5-6 Schichten. Auf Winterfelgen können Sie 2 weitere Schichten zur besseren Haftung und Langlebigkeit auftragen.

Wie sollen mein Auto und meine Räder auf die Verkleidung mit Plasti Dip vorbereitet werden?

Wir empfehlen den Gebrauch von „Spray Before Dipping“ und Papiertüchern um alle  Rückstände von Fett, Öl, Schmutz oder Wachs zu entfernen, die die Haftung der Abdeckung beeinträchtigen können. Die Arbeitsfläche vollständig trocknen lassen, Feuchtigkeit (jeder Art, auch die die sich hinter der Verkleidung verstecken kann) kann dem Haftungsvorgang schaden und Luftblasen entstehen lassen. Eine saubere und trockene Oberfläche ist ausschlaggebend.

Kann Plasti Dip™ direkt auf die Felge ausgetragen werden oder müssen diese geschützt werden?

Plasti Dip™ löst sich direkt von der Felge ab. Die Leichtigkeit mit der der Überzug sich von der Felge ablöst hängt von der Bearbeitung der Oberfläche ab. Wenn Ihre Felgen trocken wirken, empfehlen wir die Anwendung einer sehr dünnen Schicht Felgenglanz. Bitte achten Sie darauf kein Felgenglanz auf den Reifen und deren Rand aufzutragen.

Verhält sich Plasti Dip™ auf allen Fahrzeugen und allen Oberflächen gleich?

Eigentlich gilt für Plasti Dip™, dass dieser sich immer gleich verhält und funktionniert, es gibt aber bestimmte Umstände die das Resultat beeinflussen können. Das Alter des Wagens, der Zustand der durchsichtigen Schicht und die Erfahrung an Überzug-Anwendungen sind einige Faktoren, die das Ablösen, die Schichten und das Endresultat beeinflussen können. Obwohl die meisten Anwender den Überzug ohne Probleme anbringen können, würden wir Ihnen empfehlen vorab einen Testversuch auf der zu verkleidenden Stelle zu versuchen, bevor Sie Ihr Projekt starten.

Kann Plasti Dip™ die durchsichtige Schicht beschädigen?

Alle durchgeführten Tests haben ergeben, das keine Schäden entstanden sind, weder beim Ablösen, noch beim Anbringen eines neuen Überzugs. Allerdings ist jedes Auto und jede Situation einzigartig. Obschon Plasti Dip™ eine sehr guten Ruf hat, empfehlen wir immer eine kleine Stelle vorzutesten, bevor der ganze Überzug angebracht wird. Dieser Test sollte vor allem bei neu gestrichenen Autos gemacht werden. Jede Lackiererei verwendet verschiedene Typen und Mengen an Lack – Plasti Dip™ kann kein identisches Endergebnis garantieren, denn jeder Lackierungsarbeit ist einzigartig.

Kann der Überzug meines Autos gewaschen werden?

Die überzogenen Autos können einfach mithilfe einer handelsüblichen Seife für Autowäsche von Hand gewaschen werden.

Kann ich Plasti Dip™ als durchsichtigen Schutz für die Vorderseite meines Autos verwenden?

Natürlich! Eine Vielzahl an Kunden benutzen Clear Plasti Dip® als durchsichtige Schutzschicht. Mit hohem Erfolg!

Aus welcher Distanz soll Plasti Dip™ aufgesprüht werden?

Der übliche und empfohlene Sprühabstand ist zwischen 10 und 13 Zentimeter für Sprühdosen und zwischen 20 und 25 Zentimeter bei Anwendung mit dem DipSprayer System.

Schützt Plasti Dip™ meine Winterreifen vor Streusalz und Schnee?

Plasti Dip™ ist sehr wiederstandsfähig: gegen Kälte, Eis, Streusalz, u.v.m. Viele Kunden wenden den Überzug am Lack Ihres Fahrzeugs und Ihren Felgen an, um die originale Oberfläche vor den Einflüssen der winterlichen Jahreszeit zu schützen.

Kann Plasti Dip™ an den Vorder- und Rückscheinwerfer angewendet werden?

Nach unserer Erfahrung, lässt sich Plasti Dip™ leicht von den meisten Scheinwerfern entfernen. Allerdings gibt es einige Scheinwerfer-Modelle, die nicht gut auf Plasti Dip reagieren. Wir empfehlen die Scheinwerfen abzudecken, um negative Resultate zu vermeiden.

Wieviele Gallonen brauche für den Überzug eines ganzen Autos?

Jedes Farhzeug braucht eine spezifische Menge an Plasti Dip™: Diese Menge hängt von der Größe und Farbe Ihres Farhzeugs und der Farbe des gewünschten Überzugs ab.

Wie kann ich bei Anwendung mit der Plasti Dip-Sprühdose die besten Resultate erzielen?

Die Sprühdose vor Gebrauch schütteln. Die Sprühdosen sollen nicht kälter als die Raumtemperatur des Anwendungsraums gelagert werden. Bitte achten Sie darauf, die Sprühdosen auftrecht stehend aufzubewahren um das Tropfen und Spritzen zu verhindern.

Sind Grundierschichten vonnöten?

Wir empfehlen Grundierschichten aus Gunmetal Grey für weisse Farhzeuge. Das Gunmetal Grey verbessert das Endergebnis für extreme Farbübergänge des Plasti-Dips Überzugs (z.B. gelb, rot, dunklere Farbtöne die mit helleren Farben überzogen werden oder umgekehrt).

Wieso ist die Lackierungs notwendig?

Der Lack ist ein integraler Bestandteil des 2 oder 3 Schritt-System. Dieser Schritt kann nicht ausgelassen werden. Der Lack gibt den Glanz, schützt die Farbe und trägt dazu bei die Verschmelzung der retuschierten Stelle mit der restlichen Fläche zu optimieren. Nach dem Autragen des Lacks, empfehlen wir Ihnen mit einem Lösungsmittel abzuschliessen.

Was soll ich zur Abdeckung nutzen?

Undurchsichtiges Papier guter Qualität ist vorzuziehen. Zeitungspapier sollte nicht genutzt werden, denn die in den zur Reparatur verwendeten Produkte sind Lösungsmittel enthalten. Diese Lösungsmittel agieren durch das Zeitungspapier hindurch und können Flecken auf der abgedeckten Fläche verursachen.

Welches Abdeckband soll ich benutzen?

Sie sollten ein speziell für die Automobilindustrie entwickeltes Abdeckband verwenden. Dieses Band ist mit einem speziellen Lack beschichtet, das es vor lösemittelhaltigen Produkten schützt. Es wird beim Entfernen keine Kleberückstände hinterlassen.

Wie kann die benötigte Farbe berechnet werden?

1 Dose 4.5 Unzen (125g) : 3 Schichten 1pi. x 3pi. (30 x 90cm)
1 Dose 9 Unzen (285g) : 3 Schichten 2pi. x 3pi. (60 x 90cm)
1 Dose 12 Unzen (340g) : 3 Schichten 3pi. x 3pi. (90 x 90cm)

TAPETE

Wie wähle Ich meine Tapete?

Es gibt 4 Haupttypen von Tapeten: traditionell, Vinyl, erweitert und nicht gewebt. Ihre Dicken und Eigenschaften unterscheiden sich, so dass sie nicht die gleichen Anwendungen haben.

Traditionelle Tapete: Sie besteht einfach aus Papierblättern, auf denen ein Muster oder eine Zeichnung gedruckt ist.
Es kann in zwei verschiedenen Formen gefunden werden: einfache oder doppelte Dicke. Je höher das Papiergewicht pro m² (Grammatur) ist, desto höher ist die Qualität des Papiers. Auf Simplex-Tapeten wird auf einlagigem Papier mit einem Gewicht von 120 bis 200 g / m² gedruckt.
Duplex-Tapete hat zwei Lagen Papier. Die sogenannte frontale Dicke, die das Muster aufnimmt und die andere dorsal, die an der Wand platziert wird. Diese doppelte Dicke macht es einfacher zu installieren, undurchsichtiger und widerstandsfähiger.
Die Simplex-Tapete ist aus verschiedenen Gründen nicht für alle Räume geeignet:
– Aufgrund seiner geringen Dicke kann er nicht in stark frequentierten Räumen oder Nassräumen wie Küchen oder Bädern verwendet werden
– Aufgrund seiner Beschaffenheit ist es nicht beständig gegen Pflege oder Licht
– Es ist nicht auswaschbar, nur speichelbar oder waschbar.

Vinyltapete: Vinyltapete hat einen großen Vorteil: sie ist wasserdicht. Es kann daher sowohl in Feuchträumen als auch in allen anderen Räumen des Hauses eingesetzt werden. Es ist auch sehr stark und beständig gegen Reiben und Sonnenlicht. Seine Dicke und Dichte kann einige Unvollkommenheiten oder Risse in der Wand verbergen.
Das Legen der Vinyltapete ist ziemlich einfach. In der Tat gibt es einige vorgeklebte: kein Klebstoff ist notwendig, das Papier ist bereit für die Anwendung an der Wand.
Sein Vorteil: eine dünne Schicht PVC, die es wasserdicht macht. Es eignet sich daher besonders für Nassräume (Küche, Bad) oder unordentliche Räume wie Kinderzimmer. Waschbar und abwaschbar, diese Tapeten lassen sich mit einem einfachen Schwamm leicht nass reinigen.

Vliestapete: besteht aus Polyester- und Zellulosefasern, die in einem Blatt angeordnet und mit einer Vinylschicht überzogen sind. Seine Dicke erlaubt es, beschädigte und sogar unregelmäßige Wände zu bedecken. Je höher das Gewicht, desto mehr verbirgt sich die Unvollkommenheit der Wand.
In Bezug auf die Anbringung ist es sehr einfach. Seine Rückschicht ist vorher geklebt, der Kleber muss nur an der Wand aufgetragen werden. Keine Enttäuschungen mehr mit der berühmten Tischdecke!
Da Vliestapete im Wesentlichen aus Zellulose besteht, gilt sie als nahezu umweltfreundlich.
In Bezug auf das Budget ist Vliestapete 20% teurer als eine klassische Tapete. Der Preis wird jedoch durch die Zeitersparnis bei der Installation sowie durch die Qualität ausgeglichen.

Expandierte Tapete: Oft geprägt, zeichnet sie sich besonders durch ihre Dicke und die Materialwirkung aus, die sie Ihren Wänden bieten kann.

Welche Farbe und welches Muster?

Sie möchten Tapeten kaufen, um Ihr Zuhause zu dekorieren? Es gibt viele mögliche Wahlen, es hängt alles von dem Raum ab.

Wenn Sie nie Tapeten eingelegt haben, ist es am besten, ein einfaches Papier zu wählen, was Ihnen das Problem der Verbindungen erspart. Dann wählen Sie Vliespapier. Wenn es etwas teurer ist (ca. 20%), hat es den Vorteil, dass es nicht geklebt werden muss. Kleben Sie einfach die Wand und legen Sie das Papier direkt. Das spart Zeit (30% der Gesamtzeit für die Installation), aber auch Geld, da Sie keinen Tisch mehr für die Tapezierung mieten müssen.

Wenn es die Unvollkommenheiten der Wände ausradiert, hat die Tapete auch den Vorteil, unsere Wahrnehmung von Licht und Raum verändern zu können. Sie können auf der Exposition eines Stückes spielen. Zum Beispiel kann ein Raum der nach Norden gerichtet ist, eher dunkel, durch warme Farben verstärkt werden.

Um mit den Dimensionen zu spielen, wählen Sie gestreiftes Papier. Vertikale Streifen, zum Beispiel, geben den Eindruck einer größeren Höhe unter der Decke. Schließlich, wissen Sie, dass die großen Muster schnell in einem Raum ersticken können, noch mehr, wenn sie klein sind. In jedem Fall ist es besser, das gesamte Aussehen zu vermeiden und die großen, gemusterten Streifen durch einfache zu ersetzen, um den visuellen Effekt zu erleichtern.

Wenn Ihr Raum klein ist, vermeiden Sie zu große Muster, die die Wände näher bringen würden: kleine Muster und hellere Farbtöne werden empfohlen, vermeiden Sie dunkle Schatten; Wenn dein Zimmer groß ist, kannst du alles machen!

Es ist sehr modisch, die verschiedenen Texturen, Muster und Tapeten an den Wänden des gleichen Raums zu wechseln. Zum Beispiel können Sie eine Tapete mit Kunstleder oder Steine auf eine der Wände kleben und dann die anderen Wände mit einem oder mehreren diskreteren Papieren bedecken, die in den gleichen Tönen bleiben.

Wie berechnet man die Anzahl der benötigten Rollen?

Messen Sie zuerst den Umfang des Raumes, indem Sie die zwei Längen und die zwei Breiten addieren (ohne Öffnungen wie Türen oder Fenster zu entfernen). Multiplizieren Sie diese Zahl mit zwei, um die Anzahl der Banden zu erhalten. Wenn Ihr Raum eine Deckenhöhe von 2,50 Metern oder weniger hat, teilen Sie einfach die Anzahl der Banden durch vier, um die Anzahl der benötigten Rollen zu erhalten. Seien Sie vorsichtig, das funktioniert nur für einfarbiges Papier !

Einfacher noch, kontaktieren Sie unsere Experten der Tapetenabteilung, um schnell die Anzahl der Rollen zu finden, die Sie benötigen.

Auf jeden Fall ein kleiner Tipp: Kaufen Sie immer zu viele Rollen und nicht zu wenig. Dies ermöglicht es Ihnen, den Schuss von einem Unsinn zu korrigieren!

Kann ich meine Tapete personalisieren?

Ja, Sie können Ihre Fototapete mit Ihren eigenen Fotos oder mit unserer großen Auswahl an Fototapetenkatalogen gestalten. Sie können Ihre Fototapete im Standardformat bestellen oder Ihr eigenes Format einstellen, um Ihr Foto ohne Verlust perfekt an Ihre Wand anzupassen. Entdecken Sie hochwertige moderne Fototapeten und gestalten Sie ganz nach Ihren Wünschen!

Darüber hinaus können wir eine personalisierte Tapete mit verschiedenen dekorativen Elementen (Strasssteine, Perlen und sogar LEDs) zur Verfügung stellen. Wenn Sie Ihr Hintergrundbild anpassen möchten, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren, um uns Ihre Anfragen zu senden und unsere Spezialisten können Ihnen helfen.

 

Welcher Kleber sollte zum Auftragen der Tapete verwendet werden?

Mit jeder Qualität oder Art der Tapete korrespondiert ein bestimmter Kleber.
Seine Wahl sollte nicht leichtfertig getroffen werden, denn wenn Sie einen ungeeigneten Kleber verwenden, riskiert er:

– die Verlegung von Papier zu bedrohen,
– Ablösungen zu verursachen,
– und eine sehr schlechte Alterung der Beschichtung.

Hier ist eine Liste dieser verschiedenen Arten von Kleber und Tapeten, für die sie geplant sind:
– Universalkleber: helle Tapete, aufklebbare oder abwaschbare Tapete, Papierrand;
– Vinylkleber: abwaschbare Tapeten, schwere, dicke oder schwer strukturierte Tapeten (Papier zum Einstreichen inbegriffen);
– Vliespapierkleber: Vliestapeten;
– Vinylfrieskleber: Vinylfries mit höherer Fixierkraft;
– Ökologischer Kleber (auf der Basis von Stärke oder Zellulose, ohne giftiges Produkt): ökologische Tapete.

Je nach Typ hat jeder Kleber spezifische Eigenschaften: (i) verschiedene Komponenten, (ii) erlaubt oder nicht, die Tapete zum Zeitpunkt der Installation neu zu positionieren, (iii) Fleck oder nicht. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung aufmerksam durch und finden Sie heraus, welche Vorsichtsmassnahmen zu nehmen sind.

Wie installiere Ich eine Tapete?

Bereiten Sie den Untergrund vor:
Abhängig von der Art des Untergrunds und ihrer alten Beschichtung, planen Sie ein paar Stunden, bevor Sie mit der Verlegung der zukünftigen Tapete beginnen. Die Wände müssen ordnungsgemäß vorbereitet und mit dem entsprechenden Sandpapier geschliffen werden.
Bemalte Wände: An speziellen Wäschefassaden auslaugen und abspülen. Auf einer glänzenden Farbe, mit Sandpapier abschleifen, so dass der Kleber halten kann.
Neue oder poröse Wände: 24 Stunden vorher Gipsunterlage oder Vorbeschichtung auftragen. Dies schützt die Wand und lässt die Tapete abheben, ohne die Wand zu beschädigen.

Bevor Sie beginnen:
Die Rollen sollten vor der Verlegung auf Länge geprüft werden. Wählen Sie einen der Papiersorte angepassten Klebstoff (Vinylpapier, Standard …). Halten Sie während des Klebens und der Verlegung einen Eimer mit klarem Wasser und einem Schwamm bereit, um den Kleber zu entfernen, reinigen Sie den Tapeten-Andrückroller oder waschen Sie Ihre Hände. Bei dunkelfarbigen Tapeten ist möglicherweise eine Nachbesserung der Kanten erforderlich, um eine weiße Linie zu vermeiden. Zeichnen Sie eine vertikale Linie von 52 cm (eine Standardbreite von weniger als 1 cm) von der Tür oder Ecke der Wand. Dies ist die Achse, entlang der Sie das erste Streifen setzen werden.

Schneiden:
Messen Sie die Höhe, die tapeziert werden soll, und addieren Sie 10 cm, für bündige Schnitte oben und unten. Rollen Sie eine Rolle auf dem Tisch ab und ermitteln Sie die gerade berechnete Länge. Falten Sie das Papier zurück und markieren Sie die Falte. Schneiden Sie die Streifen mit einer Schere aus. Es kann auch mit dem Cutter und dem Lineal geschnitten werden. Staple die Streifen auf den Tisch und nummeriere sie in der Reihenfolge der Verlegung nach oben.

Kleben:
Traditionelle Tapete: Legen Sie die Streifen auf den Tisch, Muster nach unten. Um den Kleber vorzubereiten, befolgen Sie die Herstelleranweisungen, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Lassen Sie den Kleber vor dem Gebrauch 10 Minuten ruhen. Kleben Sie mit der Bürste gut die Hälfte der Mitte auf die Kanten. Insistieren Sie auf den Rändern. Falten Sie den geklebten Teil auf sich selbst zurück, ohne die gebildete Falte zu zerquetschen. Machen Sie das Gleiche für die andere Hälfte des Streifens, von der Mitte bis zu den Rändern. Insistieren Sie auf den Rändern. Falten Sie den geklebten Teil auf sich selbst zurück, ohne die gebildete Falte zu zerquetschen. Machen Sie das gleiche für die andere Hälfte. Lassen Sie die Streifen 5 bis 10 Minuten einwirken.

Vliestapete: Bereiten Sie den Kleber zum Tapezieren entsprechend den auf dem Produkt angegebenen Dosierungen und Gebrauchsanweisungen vor. Verteilen Sie den Kleber mit einer Rolle oder einer Kleisterbürste direkt an der Wand.
Vorgeklebtes Vinyl: Stellen Sie ein 55 cm breites, mit Wasser gefüllten Behälter zur Verfügung.

Das Legen:
Traditionelle Tapete: Um das Streifen zu legen, beginnen Sie oben an: Positionieren Sie es entsprechend den Markierungen, nicht zu vergessen, es von ca. 5 cm in Richtung der Decke zu überschreiten. Reiben Sie mit der Teppichbürste, von innen nach außen um die Luft zu entfernen. Überprüfen Sie, indem Sie einen Schritt zurück machen, dass der Streifen gut positioniert ist. Wenn nötig, vorsichtig abnehmen und ersetzen. Entfalten Sie die gesamte Höhe unter Berücksichtigung der Linienführung. Die gesamte Oberfläche abreiben. Entfernen Sie den überschüssigen Kleber mit einem nassen Schwamm und übergeben Sie die Tapetenandruckrolle an den Rändern der Streifen, um sie perfekt zu kleben. Wiederholen Sie dies für alle folgenden Streifen.

Vliestapete: Um die Vliestapete zu verlegen, fangen Sie von oben auf die Wand an:
Rollen Sie die Rolle aus und positionieren Sie das Papier, ohne es zu schneiden (es sei denn, es ist einen Ansatz), entlang der Führungslinie. Überschreiten Sie zum Schneiden ca. 5 cm. Reiben Sie die Tapete mit der speziellen Bürste von innen nach außen, um die Luft zu entfernen. Schneiden Sie den Überschuss an der Decke und am Sockel mit der Tapezierspachtel und dem Cutter aus. Wiederholen Sie die Schritte für den Rest der Oberfläche. Führen Sie den Tapeten-Andrückroller an den Kanten der Streifen, damit sie nicht aufstehen. Entfernen Sie überschüssigen Kleber, mit einem feuchten Schwamm.

Wie setze Ich eine Tapete auf einer Schräge?

In Bezug auf die Verlegung der Tapete auf einer Schräge wird der Schnitt, der einmal verlegt wurde, nicht derselbe sein. Zeichnen Sie immer eine vertikale Linie, die als Referenz dient. Setzen Sie den Stock an die Wand und schieben Sie ihn nach oben. Sobald der Deckenwinkel erreicht ist, muss eine der beiden Seiten wegen der Steigung nach oben überschreiten. Reiben Sie wie üblich und schneiden Sie das Ende das aus der Seite der Decke überschreitet.

 

Wie tapeziert man einen abegrundeten Bogen?

Beginnen Sie damit, die Streifen an den Seiten der Wand anzubringen, die an den Bogen angrenzen und ihn überragen, so dass sie 2 bis 3 cm überschreiten. Schneiden Sie die Enden, die herausragen, falten Sie sie und kleben Sie sie dann in den Bogen. Schneiden Sie einen speziellen Streifen aus und kleben Sie es auf die Kurve. Bei weicheren Tapeten empfiehlt es sich, Stäbchen zu verwenden, die sich leicht auf Runden einstellen lassen.

Was ist einen Anschluss?

Der Anschluss zeigt den Wiederholungspunkt eines Musters an. Wenn das Etikett einer Wandtapete anzeigt, dass es sich um ein Produkt mit einer Verbindung handelt, muss diese Erwähnung bei der Berechnung der Anzahl der erforderlichen Rollen berücksichtigt werden. In der Regel benötigen Sie 1 bis 2 Rollen für ein Stück. Tatsächlich können nur 3 Streifen anstelle von 4 in einer Rolle nach europäischen Standards (10,05 × 0,53 m) geschnitten werden.

Was ist das Wandkleben?

Mit der Technik des Wandklebens kleben wir die Wand direkt an. Trockene Streifen werden auf dem Kleberbett abgelagert und Druck wird ausgeübt. Eine Technik, die nur mit Beschichtungen von stabilen Dimensionen, wie z. B. Vliestapeten, verwendet werden kann. Nicht für Papiertapeten geeignet.

Wie entstehen Luftblasen und wie kann man sie vermeiden?

1. Untergrund
– Der Untergrund ist zu saugfähig, z. B. die Placoplatre-Platten. Der Klebstoff dringt an manchen Stellen zu schnell ein, Luftblasen treten auf, weil sich der Teppich vom Untergrund löst. Die Absorptionsfähigkeit kann durch die Verwendung einer Grundbeschichtung / Unterschicht, die kein Lösungsmittel enthält, begrenzt werden.
– Der Untergrund ist nicht saugfähig, z. B. wegen einer übermäßigen Schicht von Grundierung (ein glänzender Hintergrund nach dem Auftragen der Grundierung ist ein Zeichen). Wasserperlen an der Wand. Der Klebstoff kann aufgrund der Bildung einer Isolierschicht nicht an der Wand haften. Diese Schicht sollte mit Sandpapier oder Schleifer geschliffen werden.
– Der Untergrund ist zu grob.
– Der Hintergrund ist sandig oder instabil.

2. Einweichen
– Das Einweichen ist notwendig für die Verkleidung aus Papier das aus Holzfasern besteht, Holzquellung unter Feuchtigkeitseinwirkung (Klebepaste). So gewinnt der Teppich an Breite und Länge. Im Falle der Missachtung der Dauer der Einweichung, deht sich der Wandteppich einmal gelegt. Luftblasen können dann erzeugt werden.

3. Kleben
– schlechte Qualität vom Kleber
– Kleber in zu kleiner Qualität (zu viel Wasser)
– Unzureichender Klebstoffauftrag
– Übermäßiger Klebstoffauftrag
– Zusätzliches Verkleben der Wand vor dem Verlegen der Streifen (Papiertapete)

4. Andere Gründe
– Übermäßige Luftfeuchtigkeit durch geschlossene Fenster und Türen
– Zu niedrige Temperaturen (bei -10 ° C trocknet die Tapete zu langsam).

Wie bereite Ich meine Tapete vor, um sie anzustreichen?

Die Oberfläche der zu streichenden Tapete muss einwandfrei sein. Mit anderen Worten: sauber, glatt und trocken. Je nach Material, die Tapete mit einem feuchten Schwamm bürsten oder abwaschen und mit einem Tuch trocken wischen. Die Bürste des Staubsaugers hilft auch, den verkrusteten Staub loszuwerden. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Kanten der Fliesen und den Verbindungen gewidmet werden, die sauber sein müssen. Sobald die Oberfläche sauber ist, decken Sie die Kanten ab, die sich mit einer glättenden Beschichtung anheben könnten. Wenn einer der Streifen sich löst, ist es der Moment ihn wieder aufzukleben.

An einer gewöhnlichen Wand werden oft zwei Anstriche benötigt. Dies gilt insbesondere für das Übermalen von Tapeten. Für ein korrektes Ergebnis zählen Sie mindestens zwei oder sogar drei Schichten, wenn die Art des Papiers dies erfordert. Die Qualität der Farbe ist wichtig, da sie ein besseres Aufhängen ermöglicht. Darüber hinaus müssen die Unterschichten dünn sein, um dann die Haftung der Farbe zu ermöglichen. Wenn es zu dick ist, verdünnen Sie die Farbe mit ein wenig Wasser. Abschließend die angegebene Trockenzeit einhalten und vor jedem Auftrag prüfen, ob die Wand trocken ist.

Können Styropor-Platten tapeziert werden?

Styropor-Platten sind für Tapeten nicht geeignet. Vor dem Tapezieren muss eine Grundierung angewendet werden. Dazu empfehlen wir unsere Produkte PROFI Universal Hydro Tiefgrund oder PROFI Tief- und Haftgrund Weiß.

Können wir alte Tapeten neu beschichten?

Entfernen Sie immer die alte Tapete. Eine Klebung auf einer vorhandenen Tapete birgt immer die Gefahr einer schlechten Haftung, schlechte Ansätze oder das Durchsehen des Papiers auf der Unterseite.

Die alte Tapete kann per Hand mit Wasser, Klebeentferner, Bürste und Spachtel entfernt werden. Altpapier, das schwer zu reinigen ist, aber mehrmals befeuchtet wurde, muss mit einer Zahnwalze durchlöchert werden. Wasser- und abriebfeste Tapeten lassen sich mit dieser Methode leichter entfernen. Wenn die Tapete mit einem Dispersionsklebstoff aufgetragen wurde, ist es in der Regel ausreichend, sie mit einem Dampfreiniger zu dämpfen.

Einige Wandverkleidungen werden als “spaltbar, trocken entfernbar” bezeichnet. Dies bedeutet, dass die obere Papierschicht trocken entfernt werden kann und nur eine dünne Papierschicht, die sogenannte Makulatur, verbleibt. Diese dünne Schicht dient als Untergrund für die neue Tapete und es ist möglich, sie an der Makulatur zu befestigen, wenn sie fest an der Unterlage haftet. Um dies zu überprüfen, streuen Sie etwas Wasser auf das Papier und warten Sie ca. 15 Minuten. Wenn sich keine Blasen bilden, können Sie die vorhandene Makulatur tapezieren.

Wann und wie bereite Ich einen Untergrund vor?

Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, wird die Tapete an eine Wand oder an eine zuvor vorbereitete Decke gelegt. Auch wenn einige Papiere Defekte und Unebenheiten verdecken, ist es besser, auf einer gesunden, sauberen und relativ einheitlichen Untergrund zu arbeiten, um das Kleben, die Installation und die Haltung der Tapete zu erleichtern.
Abhängig von der Art des Untergrunds und ihrer alten Beschichtung (Tapete, Bemalung …), planen Sie einige Stunden, bevor Sie mit der Installation der zukünftigen Tapete beginnen.

Wenn der Untergrund mit einer oder mehreren Schichten von Tapete bedeckt ist, ziehen Sie alle Beschichtungen ab, um Defekte zu vermeiden, unnötige Überlagerung … Arbeiten Sie von unten nach oben und reißen Sie das gesamte Papier. Um alle alten Spuren von Tapetenkleber zu entfernen, waschen Sie den Untergrund gut ab.
Wenn der Untergrund mit einer alten Beschichtung abgedeckt ist, reinigen Sie ihn gut, um einen sauberen Hintergrund mit einem speziellen Reiniger oder einem Wandreiniger zu erhalten. Gut trocknen lassen. Entfernen Sie Farbblasen mit dem Malermesser. Wenn der Untergrund mit einer alten Beschichtung bedeckt ist, kleben Sie die Teile, die nicht mehr halten ab.
Bevor Sie den Untergrund waschen, schalten Sie den Raum aus und schützen Sie den Boden mit einer Plastikfolie, die in unserem Geschäft erhältlich ist.
Unabhängig von der Art des Untergrundes, versiegeln Sie Risse und Löcher mit der Füllung.
Sobald es trocken ist, schleifen Sie um den Untergrund zu ebnen und stauben Sie ab.

Um das Kleben zu erleichtern:
– Wenn der Unterdruck blockiert ist (Farbe, Lack …), schleifen Sie die Oberfläche ab, um sie aufzurauen und tragen Sie eine unterliegende Haftschicht auf oder verwenden Sie beim Auftragen der Tapete einen speziellen Kleber, der die Mittel blockiert.
– Wenn der Träger porös ist (Gips, Holz, Beton), einen Hintergrundblocker auftragen, um den Untergrund zu verfestigen.
Um das Anbringen der Tapete zu erleichtern, entfernen Sie die Stecker und Schalter. Bevor Sie beginnen, müssen Sie den Schutzschalter oder die Sicherungen trennen.

Wie bekommt man einen homogenen Farbton und gleichmäßig absorbierenden Untergrund?

Mit einem Tapetengrund oder einer durchdringender pigmentierte Grundierung (weiß).

Warum ist es manchmal notwendig, eine Grundierung zu verwenden?

Dies gilt nur für neue Wände, die in Leim zu saugfähig sein können.
Es ist ratsam, den Grund mit einer Grundierung zu “blockieren”.

An welcher Stelle muss Ich anfangen das Zimmer zu tapezieren?

Wenn möglich, wählen Sie zwischen den 4 Wänden den Wandbereich, in dem sich die Hauptlichtquelle befindet. Zeichnen Sie eine senkrechte Linie mit Hilfe eines Lotes auf die Breite minus 3 cm (normalerweise 50 cm) eines Fensters oder einer Tür.

Legen Sie Ihre Tapete auf diese Markierung mit einem vertikalen Überlauf (3 cm) auf dem Fenster oder der Tür. Schneiden Sie die überschüssige Tapete über die gesamte Höhe des Fensters oder der Tür.

Was ist eine Tapete ohne Anschluss?

Es handelt sich um eine Tapete ohne Anschluss. Zum Zeitpunkt des Auflegens werden die Banden nebeneinander platziert. Dieses Auflegen ist natürlich die einfachste und die, die nicht zu einem Tapetensturz führt.

 

Was ist eine Tapete mit versetzten Ansatz?

Dies ist eine sehr oft gemusterte Tapete, deren Muster nur alle zwei Banden ausgerichtet sind.
Um die Identifizierung und Berechnung der Anzahl der Rollen zu erleichtern, wird die Höhe der Verbindung auf den Rollen angezeigt.

Was bedeutet gerader Ansatz bei Tapeten?

Das bedeutet, dass die Tapete Muster hat, die den Rand kreuzen und auf der nächsten Seite auf der gleichen Höhe enden müssen. Jeder Streifen muss daher unter Berücksichtigung dieses Versatzes ausgeschnitten werden. Dieser Schnitt erzeugt je nach Höhe des Musters einen Verschnitt dessen Höhe.

Wie viele Rollen?

Sofern nicht anders angegeben, werden kommerzielle Tapeten in Rollen von 10,05 m x 0,53 m Breite verkauft. Hier können Sie die Anzahl der benötigten Rollen berechnen (für dieses Beispiel (Tapete ohne Montage) ein rechteckiges Stück von 5 m bis 4 m und 2,5 m Höhe):

1.) Messen Sie den zu bedeckenden Umkreis, unabhängig von den Fenstern -> 2x5m + 2x4m = 18m
2.) Teilen Sie diese Messung durch 0.53m, um die Anzahl der Streifen -> 18 / 0.53m = 33.96 oder 34 Streifen zu erhalten
3.) Dann multiplizieren Sie die Anzahl der Fugen durch die Höhe Ihrer Wand -> 34 Blätter x 2,50m = 85m
4.) Teilen Sie dieses Ergebnis durch die Länge einer Tapetenrolle -> 85m / 10,05m = 8,45 oder 9 Rollen.

Was soll ich tun, wenn die Kanten der Tapete angehoben oder nicht klebrig genug sind?

Wenn Sie feststellen, dass die Kanten Ihrer Tapete abheben, ist es sehr leicht zu beheben. Bereiten Sie einen wenig Tapetenkleber vor oder kaufen Sie gebrauchsfertigen Kleber und wenden Sie mit einer dünnen Bürste eine Leimschicht unter dem zu verklebenden Teil an. Glätten sie mit einem Schwamm, um die Luftblasen und überschüssigen Kleber zu entfernen und die Kanten mit einem Roulette oder einer Andrückwalze an zu drücken. Diese Technik ist nur bei leichter Ablösung zu verwenden.

Wie viele Bahnen braucht man für eine Decke zu tapezieren?

1.) Anzahl der benötigten Bahnen: Breite des Raumes geteilt durch die Breite der Rolle.
2.) Anzahl der Bahnen pro Rolle: die Länge der Rolle geteilt durch die Länge der Bahnen.
3.) Anzahl der Rollen: Anzahl der notwendigen Bahnen geteilt durch die Anzahl der Bahnen pro Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen wischbar und waschbar?

Wischbar: Ermöglicht es Ihnen, neue Flecken mit einem feuchten Tuch zu entfernen.
Waschbar: Eine Vinyl-Schutzschicht ermöglicht es Ihnen, die hartnäckigen Flecken mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel zu entfernen.